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Vor 70 Jahren, am 12. August 1949, signierten die ersten 18 Staaten der Welt die Erweiterung der Genfer Konvention. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wurde damit festgelegt, dass am Krieg unbeteiligte Zivilisten nicht Ziele von militärischen Angriffen werden dürfen. Wie ist die Lage heute, 70 Jahre später? Sind Zivilisten im Krieg heute wirklich besser geschützt?

(1): Die roten Linien
Vor 70 Jahren, am 12. August 1949, signierten die ersten 18 Staaten der Welt die Erweiterung der Genfer Konvention.    
Im Laufe der folgenden Jahre unterzeichneten schließlich beinahe alle Staaten der Welt die Erweiterung der Konvention „über den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegszeiten“ – verfasst unter dem Eindruck der Gräuel gegen die Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg.  Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wurde damit festgelegt, dass am Krieg unbeteiligte Zivilisten nicht Ziele von militärischen Angriffen werden dürfen.
Wie ist die Lage heute, 70 Jahre später? Sind die Zivilisten aller Länder im Krieg heute wirklich besser geschützt? ARTE-Reporter fragten Soldaten, Zivilisten und Kriegsbeobachter in der Ukraine, im Irak und in der Türkei, ob die Genfer Konvention in der Wirklichkeit von heute wirklich noch Gültigkeit hat. 


  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2019
  • Herkunft :
    • ARTE