Juliette Gréco im Pariser Olympia, 1993

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Verfügbar vom 25/09/2020 bis 24/11/2020
ARTE gedenkt der Chanson-Legende Juliette Gréco. Am 22. Oktober 1993 trat die große französische Sängerin auf der Bühne des Pariser Olympia auf.

Mit einem überraschenden Konzert trat Juliette Gréco 1993 nach zweieinhalb Jahren Bühnenabstinenz vor das Publikum Olympia. Fans der blassen Frau mit der dunklen Stimme und dem schwarzen Etuikleid können sich auf ihre bedeutendsten Chansons freuen: „Jolie Môme“, „La Javanaise“, „Les Feuilles mortes“, „On n'oublie rien“, „Il n'y a plus d'après“... Unter diesen Liedern hatte Gréco einige seit dreißig Jahren nicht mehr gesungen - ein Beweis für ihre Treue zu alten Lieben.

Die Interpretin von Léo Ferré, Mac Orlan, Desnos, Queneau, Prévert ... wusste es, ihr Publikum über die Jahre hinweg zu faszinieren und neue Generationen zu begeistern: „Heute sind meine Zuhörer im Alter meiner Enkelkinder“, so Gréco. „Ich bleibe, weil ich bin, was ich bin und singe, was ich liebe“.

Foto © Claude Delorme