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Sie wollen ein Programm aufzeichnen?

Was unterscheidet SHOWVIEW und VPS?
Beide Funktionen wurden für eine einfachere Programmierung des Videorecorders erfunden. Showview kommt aus den USA und wurde 1993 nach Europa gebracht. VPS wurde 1985 in Deutschland entwickelt. Der Showview-Code besteht aus sechs bis acht Ziffern, die von den Fernsehzeitschriften berechnet werden. VPS dagegen ist eine Information, die mit dem Videosignal ausgestrahlt wird. Der VPS-Code entspricht der Anfangszeit der Sendung.

Ich habe die Wahl zwischen SHOWVIEW und VPS, welches System eignet sich für mich am besten?
Wir raten Ihnen, direkt mit VPS oder im Elektronischen Programm Guide (EPG) zu programmieren. Sie können stets im ARTE-Teletext ab Seite 300 überprüfen, ob Ihr VPS-Code stimmt. Die Programmierung mit VPS gewährleistet, dass die Sendung genau von Beginn bis Ende aufgezeichnet wird, auch bei eventuellen Zeitverzögerungen. Im Gegensatz dazu ist Showview einfacher einzugeben, allerdings programmiert er nur eine grobe Zeitspanne.

Wird es VPS auch in Zukunft geben?
VPS wurde für das analoge Fernseh-Signal erfunden. Es ist jedoch kompatibel mit der digitalen Ausstrahlung. Der Zukunftstrend geht in Richtung einer einfacheren Programmierung über einen EPG. Die Programminformationen im EPG sind auch bei ARTE im digitalen Signal ferngesteuert, so dass eine genaue Aufzeichnung möglich ist und kein VPS mehr benötigt wird.

VPS-Zeiten
Von Sendungsbeginn an strahlt der Fernsehsender ein entsprechendes VPS-Signal aus. Dieses Signal steuert die Aufnahme bis zum Ende der Sendung.
Die VPS-Zeiten erhalten Sie über die Rubrik Programm, das ARTE-TV Magazin und viele weitere Programmzeitschriften und im Teletext ab Seite 300.

VPS funktioniert nicht
Es kann gelegentlich zu Problemen bei der Aufzeichnung kommen. In den meisten Fällen liegt die Ursache an einer fehlerhaften Übertragung des VPS-Signals.
Die Qualität des Empfangs sollte auf jeden Fall überprüft werden: Wählen Sie die Teletextseite 199 an. Ist diese unvollständig oder unregelmäßig, ist dies ein Zeichen für eine technisch unzureichende Signalvertreibung durch Ihren Kabelbetreiber. Die VPS-Programmierung ist dann auch gestört und sollte nicht benutzt werden.

Sind ARTE-Sendungen kopiergeschützt?

Das ARTE-Signal hat keinen integrierten „Kopierschutz-Bit”.
Sollten Sie einen Kopierschutz-Hinweis während oder nach einer Aufzeichnung erhalten, ist dieser oft auf ein Problem mit einigen VPS-Sendungen oder einer Inkompatibilität zwischen Aufnahmegerät und Digital-Receiver zurückzuführen. Dies kann bei Nutzung von HDMI bei manchen Geräten vorkommen.
Sie sollten versuchen Ihre Geräte auf den neuesten Stand zu bringen. Oftmals können Sie über die Hersteller-Hotline oder Homepage sogenannte „Updates“ beziehen. Falls Zweifel bestehen, kontaktieren Sie bitte den Verkäufer oder den Hersteller Ihres Geräts.

Mischton

Sie haben sicher schon von Mono- oder Stereo-Ton gehört.
Aber wissen Sie, was Zweikanalton ist?
Der Zweikanalton wurde in Deutschland erfunden. Er wurde 1981 beim ZDF und vier Jahre später bei der ARD eingeführt. In Frankreich wurden die Voraussetzungen für Zweikanalton erst im Jahre 1994 geschaffen, jedoch wurde der Zweikanalton außer für ARTE kaum genutzt. Für ARTE bot sich jedoch eine hervorragende Gelegenheit, um Programme in deutscher und französischer Sprache zu begleiten. Auf dem ersten Kanal findet man die deutsche Sprachfassung. Der zweite Audiokanal ist mit der französischen Sprachfassung belegt.

Gibt es Zweikanalton bei digitalem Empfang?
Der Digitalempfang bietet noch bessere Möglichkeiten um mehrere Sprachen zu senden als der bekannte Zweikanalton im Analogsignal. Im Digitalen Empfang werden permanent alle ARTE-Programme simultan in deutscher und französischer Sprachfassung angeboten. Es kann sogar ein dritter Kanal mit zusätzlichen Audiokommentaren (Audiodeskription) separat ausgestrahlt werden. Alle drei Kanäle können zudem in Stereo- oder Dolby-Qualität angeboten werden.

Wie wähle ich die Sprachen aus?
Es gibt eine Audiotaste auf der Fernbedienung. Diese wird meist dargestellt als „I/II“, „A/B“ oder „DUAL“ oder ist ganz einfach mit „AUDIO“ beschriftet. Bei manchen Geräten kann man auf die Audioeinstellungen nur über das Menü oder über die Tasten „INFO“ oder „OPTION“ zugreifen.
ARTE sendet etwa 40% seiner Programme mit einem analogen Zweikanalton bis Ende 2011. Das heißt, dass durch Drücken auf die AUDIO Taste Ihres Fernsehgerätes die Sprachfassung, die auch in Frankreich ausgestrahlt wird und die in Deutschland auf dem Tonkanal B zur Verfügung steht, abgerufen werden kann. Die bedeutet jedoch in keinem Fall, dass beide Sprachfassungen gleichzeitig zu hören sein sollen.
Wenn es zu Mischungen der beiden Sprachfassungen kommt, ist dies folgendermaßen zu erklären :
– es liegt eine Tonstörung im Bereich Ihrer Kabelkopfstation vor
oder
– die Tonkanäle Ihres Fernsehgerätes sind unzureichend eingestellt. Dieses Problem lässt sich jedoch relativ einfach lösen, indem Sie über die Stereotaste Ihrer Fernbedienung, oder im entsprechenden Untermenü der Fernseheinstellungen, den einen oder den anderen Tonkanal wählen.
– Sie haben eine Sendung in Zweikanalton aufgezeichnet die auf Ihrem Rekorder in Stereo wiedergegeben wurde. Sie müssen dann entweder den Ton in Mono umstellen, oder über die AUDIO Taste der Fernbedienung des Rekorders, den ersten Audiokanal auswählen.
Nähere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Gerätes.

Kontakt:
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Kategorien: ARTE zu Hause empfangen

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