Unsichtbar - Pierre Cassou-Noguès ist zu Gast bei Raphaël Enthoven

Jeden Sonntag lädt ARTE zum Philosophieren ein. Der Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen. Jede Woche zu einem neuen Thema. Heute: Unsichtbar
Homme invisible avec Pierre Cassou-Noguès
Keine Science-Fiction-Figur bietet der philosophischen Reflexion mehr Stoff als der "Unsichtbare Mensch", dessen schemenhafte, halb abwesende, halb anwesende Existenz sich lediglich durch die von ihm hervorgerufenen Wirkungen äußert.

Am Beispiel des "Unsichtbaren Menschen" lassen sich viele Probleme abhandeln: wahrnehmungspsychologische (was sehe ich wirklich?), ethisch-moralische (was geschähe, wenn wir ohne Wissen und außerhalb des Blickfeldes der Anderen handeln könnten?) und nicht zuletzt Fragen der Solidarität, denn vielleicht ist der Unsichtbare ja der Obdachlose, der gesellschaftlich Unsichtbare, der von niemandem mehr wahrgenommen wird?

 

Gast der Sendung: Pierre Cassou-Noguès

Pierre Cassou-Noguès ist Forscher bei der nationalen französischen Forschungsorganisation CNRS und lehrt Wissenschaftsphilosophie an der Universität Lille III.

Sein derzeitiger Schwerpunkt sind die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Literatur.

 

Einige seiner Veröffentlichungen (auf Französisch):

 

7030672 - gödel.jpg

 

 

 

7030680 - cerveau.jpg

 

 

 

7030678 - zpmbie.jpg

 

 

 

7030674 - histoire.jpg

 

 

Les Démons de
Gödel : Logique
et folie

 

Lire le cerveau :
Neuro/science/
fiction

 

Mon Zombie
et moi

 

Une Histoire
de Machines,
de Vampires et
de Fous