Hypnose - François Roustang ist zu Gast bei Raphaël Enthoven

Jeden Sonntag lädt ARTE zum Philosophieren ein. Der Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen. Jede Woche zu einem neuen Thema. Heute: Hypnose.
Hypnose avec François Roustang

Auf die Frage, was ist Hypnose, gibt es viele verschiedene Antworten. Manche glauben, sie sei magisches Denken und somit eine Form von schamanischer Zauberei. Andere wiederum bezeichnen sie als objektives wissenschaftliches Verfahren, das die Entmündigung und Unterwerfung des Menschen durch Ausschalten des Bewusstseins bedeute. Wieder andere sehen in der therapeutischen Hypnose die Möglichkeit der Befreiung des Menschen, wie zum Beispiel von Ängsten oder psychosomatischen Krankheiten.

Unter manchen Therapeuten gilt die Hypnose als undurchsichtige, vielleicht sogar übernatürliche Praktik, manchmal gar als Schwindelei. In jedem Fall macht sie vielen Angst. Was ist richtig an diesen unterschiedlichen Auffassungen von Hypnose? Steckt nicht in jeder Definition ein bisschen Wahrheit? Raphaël Enthoven und sein heutiger Gast François Roustang, Philosoph und Hypnose-Therapeut, gehen in der heutigen Sendung diesen Fragen auf den Grund.

Gast der Sendung: François Roustang

François Roustang ist ein französischer Philosoph und Hypnose-Therapeut. Der ehemalige Jesuit arbeitete 20 Jahre lang als Psychoanalytiker, bevor er sich von dieser Disziplin abwandte und sich der Hypnose in seinen Werken aus theoretischer Sicht näherte.

Er arbeitet mit mehreren Hypnose-Instituten zusammen, darunter das Schweizer "Institut Romand d'Hypnose Suisse" und das Französische "Institut Français d'Hypnose"

 

Einige seiner Veröffentlichungen (auf Französisch):

 

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L'hypnose ou les portes de la guérison

 

Comment faire rire un paranoïaque ?

 

Le secret de Socrate pour changer la vie

 

Savoir attendre : Pour que la vie change

 

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