Metropolis

Murcia / Miriam Cahn / Karl Marx / Kunst und Scham

Popkultur & Alternativ -
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 12. März um 16.45 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 12. März bis zum 11. April 2017
    • Weltweit verfügbar

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(1) Metropolenreport: Murcia – Eine spanische Talentschmiede (2) Kurz vor der Wahl in den Niederlanden - Wo steht die Kultur? (3) Miriam Cahn – Mit politischer Kunst zur documenta 14 (4) Der junge Karl Marx - Die Jugendjahre einer Ikone (5) Die innere Haut – Kunst und Scham (6) Last Men in Aleppo - Gewinner beim Sundance Film Festival

(1): Metropolenreport: Murcia – Eine spanische Talentschmiede

Wer junge frische Kunst entdecken will, wird oft abseits der Mainstream-Metropolen fündig, zum Beispiel in Murcia, der siebtgrößten Stadt Spaniens. Hier leben, vielleicht, die Künstler von morgen: experimentelle Fotografen, feministische Modemacherinnen, Instrumentenbauer und Musiker.

Und natürlich macht man sich auch hier so seine Gedanken über den Rechtsruck in Europa und über die Zukunft der Demokratie. „Metropolis“ zeigt neue Gesichter und fragt nach der Zukunft in diesen unruhigen Zeiten von Trump & Co.

(2): Kurz vor der Wahl in den Niederlanden - Wo steht die Kultur?

Am 15. März wird gewählt, und laut Umfragen liegt der Rechtspopulist Geert Wilders weit vorne.

Was ist passiert in den Niederlanden? Einst die Hochburg der Toleranz, heute ein Hort der rechten Stimmenfänger? „Metropolis“ fragt nach und trifft eine singende Kabarettistin, einen Karikaturisten, eine Philosophin und einen Theatermacher. Wie konnte es so weit kommen, und wie reagieren die Kulturschaffenden

(3): Miriam Cahn – Mit politischer Kunst zur documenta 14

Gegenständliche Malerei, kraftvolle Zeichnungen. Miriam Cahns Kunst ist geprägt von der Friedens- und Frauenbewegung. In farbigen und wild gemalten Bildern zeigt sie häufig Menschen als Objekte von Gewalt und Krieg. Die Schweizerin wurde für die documenta 14 ausgewählt, die als „Weltschau politischer Konfliktkunst“ geplant ist. „Metropolis“ hat die Künstlerin in ihrem Atelier besucht und wirft einen Blick auf ihre neuesten Arbeiten, die die aktuelle Flüchtlingskrise spiegeln.

(4): Der junge Karl Marx - Die Jugendjahre einer Ikone

Es war eine schicksalshafte Fügung, die zwei junge Männer im Jahr 1844 in Paris zusammen führte. Karl Marx und Friedrich Engels, beide Mitte 20, diskutierten leidenschaftlich über die industrielle Revolution in England und das Proletariat. Daraus resultierten die „Pariser Manuskripte“, die später in das „Kommunistische Manifest“ mündeten. Raoul Peck hat die Geschichte mit August Diehl als Karl Marx verfilmt.

(5): Die innere Haut – Kunst und Scham

Welche Rolle spielt das Schamgefühl heute? Haben wir in Zeiten, in denen man in Sozialen Medien seine letzten Geheimnisse preisgibt, überhaupt noch genug davon? In der Kunst hat das Motiv der Scham eine lange Tradition. Seit den 1960er dehnen Künstler die Schamgrenzen zunehmend aus.

Das Marta Museum in Herford zeigt nun in einer Ausstellung aktuelle Positionen. Zu sehen sind rund 50 Künstler, die sich ganz unterschiedlich mit dem Thema Scham auseinandersetzen, ob sinnlich, humorvoll oder provokativ. „Metropolis“ war beim Aufbau der Ausstellung dabei.

(6): Last Men in Aleppo - Gewinner beim Sundance Film Festival

Die SWR/ARTE-Koproduktion „Last Men in Aleppo“ gewann beim diesjährigen Sundance Film Festival den Preis für den besten Dokumentarfilm 2017. Der aufrüttelnde Film porträtiert über einen Zeitraum von zwei Jahren, bis August 2016, drei Männer der zivilen Hilfsorganisation “Weißhelme”. Täglich kämpfen die Helfer bei ihren Rettungsversuchen in den Trümmern von Aleppo ums Überleben und sorgen für ein Stück Menschlichkeit, dort, wo der Krieg zur Norm geworden ist. „Metropolis“ hat den syrischen Regisseur Feras Fayyad in Hamburg getroffen.

 

Besetzung und stab
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2017
  • Herkunft:SWR
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