Kurzschluss - Das Magazin

Schwerpunkt "Im besten Alter"

Kino -
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    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 23. Februar um 0.55 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 22. Februar bis zum 1. März 2017
    • Weltweit verfügbar

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In dieser Ausgabe: (1) Ein anderer Blick – Alter im Film; (2) Je mehr ich weiß (Animationsfilm von Marek Naprstek); (3) Das erste Mal – Kleber Mendonça Filho; (4) Großmuttertag (Kurzfilm von Milosz Sakowski); (5) Postkarte – "Zehn Potenz minus dreiundvierzig Sekunden" (experimenteller Kurzfilm von Clément Coursier)  

(1):  Ein anderer Blick – Alter im Film

Ariane Beauvillard, Filmkritikerin und Dozentin, spricht in Gegenwart eines französischen Filmemachers über die fiktionale Darstellung älterer Menschen im Film.

(2):  Je mehr ich weiß

Animationsfilm von Marek Naprstek, Tschechische Republik 2015, Erstausstrahlung

Ein ausgelaugter alter Mann fühlt sich bereit zu sterben. Da es in seinem Leben nun nichts mehr gibt, wovor er sich fürchten müsste, teilt er das Geheimnis seines Lebens mit uns. Während seine Verwandten draußen vor der Tür darauf warten, dass sie endlich das einsacken können, was einmal ihm gehörte, nimmt er uns mit auf eine Reise durch seine Erinnerungen. Was ist wohl die letzte Wahrheit, die er an uns weitergeben wird?

Marek Naprstek wurde 1987 in Prag (Tschechien) geboren und studierte zuerst Englisch und Französisch. Während eines einjährigen Aufenthalts in England kam er in Kontakt mit dem Animationsfilm, der zur seiner Leidenschaft wurde. Wieder zurück in Prag studierte er Animation an der Film- und Fernsehabteilung der Akademie der Darstellenden Künste – FAMU. „Je mehr ich weiß“ ist sein Diplomfilm.

(3): Das erste Mal – Kleber Mendonça Filho

Kleber Mendonça Filho ist der Regisseur des Spielfilms „Aquarius“, der 2017 in die deutschen Kinos kommt und dessen Heldin eine rebellische 65-Jährige ist. In „Kurzschluss – Das Magazin“ kommt er auf seine allerersten Kurzfilme zu sprechen.

(4): Großmuttertag

Kurzfilm von Milosz Sakowski, Polen 2015, Erstausstrahlung

Tomek schuldet den falschen Leuten Geld. Daher versucht er es bei Frau Judyta mit dem sogenannten „Enkeltrick“, bei dem er sich als Freund ihres Enkels ausgibt. Doch so heruntergekommen ihre Bude ist, so wach ist ihr Verstand. Sie entlarvt den Betrüger und bietet ihm einen Deal an: Er bekommt sein Geld, wenn er für den Herrn vom Amt tatsächlich ihren fürsorglichen Enkelsohn spielt und auf diese Weise verhindert, dass sie ins Altenheim muss. So entsteht eine brüchige Allianz zwischen zwei nur scheinbar unterschiedlichen Menschen im Moment ihrer jeweils höchsten Not.

Milosz Sakowski ist in Gdingen (Polen) geboren und hat Journalismus studiert. Fünf Jahre lang arbeitete er als Reporter für den polnischen Nachrichtensender TVN24. Gleichzeitig drehte er Kurzfilme und Kurzdokumentationen. Schließlich gab er seine Stelle beim Fernsehen auf, um an der Filmhochschule in Gdingen zu studieren. Dort entstanden seine Kurzdokumentation „Unbreakables“ und seine Kurzfilme „Upload“ und „Großmuttertag“.

(5): Postkarte – Zehn Potenz minus dreiundvierzig Sekunden

Ein kleiner Vorgeschmack auf den experimentellen Kurzfilm „Zehn Potenz minus dreiundvierzig Sekunden“ von Clément Coursier, der demnächst in „Kurzschluss – Das Magazin“ zu sehen sein wird.

Besetzung und stab
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2017
  • Herkunft:ARTE F
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