Kurzschluss - Das Magazin

Festival Angers: Erste Filme

Kino -
53 Min.
  • SENDETERMINE UND VERFÜGBARKEIT Offen

    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 26. Januar um 0.00 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 25. Januar bis zum 1. Februar 2017

    Mich per E-Mail erinnern

    Stunden vor der nächsten Ausstrahlung dieses Programms eine E-Mail als Erinnerung.

    ARTE garantiert, dass die angegebene E-Mail-Adresse nur für den Versand dieser Erinnerungsmail verwendet wird.

Themenauswahl: (1)"Der dunkle Hafen" - Animationsfilm von Rob Zywietz (2)Ein Treffen mit Emmanuelle Devos. (3) "Hotaru" von William Laboury ist eine Science-Fiction-Geschichte aus Youtube-Videos, Google-Earth-Aufnahmen und virtuellen Spaziergängen. (4) "Aus dem Nest gefallen" - die Rettungsgeschichte einer Entenfamilie. (6) Arthur Cahn über seinen Kurzfilm "In der Ferne".

(1): Der dunkle Hafen Animationsfilm von Rob Zywietz, Großbritannien 2014 Eine kleine Hafenstadt am Ende der Welt trotzt der Dunkelheit und der Kälte. Ein junger Fischer und seine älteren Kollegen fahren in zwei kleinen Booten aufs Meer. Der junge Mann muss unter Beweis stellen, dass er mit den erfahreneren Fischern mithalten kann. Sie wollen einen Wal erlegen, und tatsächlich gelingt es ihnen, ihn mit der Harpune zu treffen. Doch der Wal leistet Widerstand und zerstört mit der Schwanzflosse eines der Boote … Rob Zywietz hat Animation an der Kunsthochschule in Edinburgh studiert, wo er einige kurze Komödien realisierte. Nachdem er einige Zeit als Freelancer gearbeitet hatte, nahm er ein Studium an der renommierten britischen National Film and Television School auf, wo er bei kurzen Real- wie auch Animations-Filmen Regie führte. „Der dunkle Hafen“ ist sein dortiger Abschlussfilm. (2): Begegnungen – Emmanuelle Devos Das diesjährige Festival von Angers „Premiers Plans“ ("Erste Filme") hat der französischen Schauspielerin Emmanuelle Devos eine Hommage gewidmet. Ein guter Anlass für "Kurzschluss - Das Magazin", die talentierte Darstellerin zu treffen. (3): Hotaru Kurzfilm von William Laboury, Frankreich 2015 „Hotaru“ ist eine Science-Fiction-Geschichte aus Youtube-Videos, Google-Earth-Aufnahmen und virtuellen Spaziergängen: Eine afrikanische Fabel, eine Dokumentation über Hochsee-Fischfang, persönliche Gedanken zu den Attentaten vom Januar 2015, die besondere Beziehung zwischen Zwillingen – all das und noch viel mehr vermischt sich und verschmilzt miteinander. Es ist ein Film über unsere Besessenheit von den Bildern, die unsere Erinnerung prägen, und über ihr Gegenteil, die Amnesie. Die Bildästhetik des Films erinnert unweigerlich an die Videospiele der 80er Jahre. William Laboury studierte an der renommierten Pariser Filmhochschule La Fémis, wo er mit „Hotaru“ 2015 seinen Abschluss machte. Weitere Filme von ihm sind unter anderem „Ritournelle“ (2013), „Marée Noire“ (2014) und die ARTE-Koproduktion „Stell dich tot“ (2015), die im Rahmen des Ateliers Ludwigsburg/Paris entstand. (4): Privatvorstellung – Hotaru Isabelle Arnulf ist Leiterin der Abteilung für Schlafforschung und Neurologie am Pariser Krankenhaus Hôpital de la Pitié-Salpêtrière. Für "Kurzschluss - Das Magazin" hat sie sich den Kurzfilm „Hotaru“ angeschaut und kommentiert ihn. (5): Aus dem Nest gefallen Animationsfilm von Loïc Espuche, Frankreich 2015 Fabio und Dimitri sind auf dem Weg zu einer Schischa-Kneipe, wo Dimitri endlich seine Traumfrau Linda ansprechen will. Unterwegs machen sie aber auf einem Hausdach Halt, das mit hohem Gras bewachsen ist. Dort stoßen sie auf eine Entenmutter mit ihren Küken, die sich dorthin verirrt zu haben scheint. Natürlich ist es eine Sache der Ehre, die Entenfamilie zu retten. Dummerweise läuft die Rettungsaktion aber nicht wie geplant – die Entenmutter fliegt weg, und die Küken verschwinden spurlos im Gras. Nun müssen sie sich etwas einfallen lassen, um die Küken irgendwie wiederzufinden. Loïc Espuche, Jahrgang 1989, hat Visuelle Kommunikation an der Ecole La Martinière in Lyon studiert. Im Anschluss wechselte er an die Hochschule für Animationsfilm EMCA in Angoulême, wo er als Koregisseur an „Le Zizi à Suzy“ und „Je repasserai dans la semaine“ mitwirkte. Seine Studien-Laufbahn beendete er an der renommierten Ecole du film d’animation La Poudrière. Dort entstanden unter anderem sein Animationsfilm „Les Chocottes“ und sein Abschlussfilm „Aus dem Nest gefallen“. (6): Zoom – In der Ferne Arthur Cahn ist der Regisseur des Kurzspielfilms „In der Ferne“, den ARTE im direkten Anschluss an "Kurzschluss - Das Magazin" zeigt. Er stellt seinen Film vor, der 2016 auf dem Festival von Angers zu sehen war.

Besetzung und stab
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2017
  • Herkunft:ARTE F
Kommentare (0)