Kurzschluss - Das Magazin

Schwerpunkt "Romantische Begegnungen"

Kino -
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    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 5. Januar um 0.40 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 4. Januar bis zum 11. Januar 2017

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(1) Claude Lelouch spricht über seinen Kurzfilm "Rendezvous" und über das in seinen Filmen widerkehrende Thema der Verabredung zwischen Liebenden. (2) Regisseur Frank Ternier fasst Lelouches Klassiker "Ein Mann und eine Frau" in einer Minute und als Animation zusammen. (3) Die Schauspielerin, Kamerafrau und Regisseurin Claire Simon spricht über ihre ersten Kurzfilme.

(1): Rendezvous

Kurzfilm von Claude Lelouch, Frankreich 1976

„Rendezvous“ zeigt die halsbrecherische Fahrt eines Autos durch das frühmorgendliche Paris an einem Sonntag im August. Regisseur Claude Lelouch legte die Strecke von der Porte Dauphine im Westen bis zur Kirche Sacré-Coeur im Norden in weniger als acht Minuten zurück. Er saß dabei am Steuer von einem Mercedes Benz, und nicht – wie mehrfach gemutmaßt wurde – von einem Ferrari. Als das Auto zum Stillstand kommt, steigt der Fahrer aus dem Auto aus und läuft auf eine ihm entgegenkommende Frau zu. Die beiden umarmen sich.

Die Kamera war während des Drehs an der Stoßstange angebracht, und der Film wurde ohne Schnitt gedreht. Lelouch hatte vom gerade abgedrehten Film „Ein Hauch von Zärtlichkeit“ eine Filmrolle übrig und wollte diese nicht zurückgeben. Für die eigentliche Fahrt nutzte er einen Mercedes Benz, legte später aber den Ton eines Ferrari über die alte Tonspur, um auf diese Art mehr Dramatik zu erzeugen. Die Frau, die am Ende des Films die Treppen hochgelaufen kommt, war Lelouchs damalige Lebensgefährtin Gunilla Karlzen.

(2): Begegnung – Claude Lelouch

Claude Lelouch spricht über seinen Kurzfilm „Rendezvous“ und – anlässlich der Ausstrahlung von vier seiner Spielfilme auf ARTE – über das in seinen Filmen widerkehrende Thema der Verabredung zwischen Liebenden.

(3): Short Cuts – Ein Mann und eine Frau

Frank Ternier, der Regisseur des Animationskurzfilms „8 Kugeln“, fasst für "Kurzschluss - Das Magazin" den Klassiker „Ein Mann und eine Frau“ von Claude Lelouch in einer Minute und als Animation zusammen.

(4): Ein neues Leben

Kurzfilm von Jean-François Ravagnan, Belgien 2015

Die gebürtige Tunesierin Sarah lebt seit ihrer Kindheit in Belgien. Von einer Freundin erfährt sie, dass der Mann, den sie liebt, Malik, in Kürze in Tunesien eine andere Frau heiraten wird. Ohne ihrer Familie etwas zu sagen, leiht sie sich Geld und reist über das Mittelmeer, um Malik ein letztes Mal zu sehen und von ihm Abschied zu nehmen. Auch wenn sie weiß, dass seine Hochzeit unausweichlich ist, möchte sie ihre Liebe zu ihm bis zuletzt ausleben. Dafür möchte sie unbedingt ihr „erstes Mal“ mit ihm erleben.

Jean-François Ravagnan studierte an der Filmhochschule IAD (Institut des Arts de Diffusion) im belgischen Neu-Löwen. Seit 2007 hat er als erster und zweiter Regieassistent an mehreren Spielfilmen mitgewirkt, darunter auch an " Lornas Schweigen" und "Der Junge mit dem Fahrrad" von Luc und Jean-Pierre Dardenne. Parallel zu seiner Filmkarriere arbeitet Jean-François Ravagnan regelmäßig als Video-Künstler für das Théâtre National de la Communauté Française sowie für die Theater-Kompagnie Artara und das Kulturzentrum Groupov.

(5): Das erste Mal – Claire Simon

Die französische Schauspielerin, Kamerafrau und Regisseurin Claire Simon spricht über ihre ersten Kurzfilme und über ihren Spielfilm „800 km de différence – Romance“ (2001), in dem es um eine Fernbeziehung zwischen zwei Jugendlichen geht.

(6): Wen ich zu lieben wage

Animationsfilm von Laurence Deydier und Hugo Frassetto, Frankreich/ Belgien 2014

Irgendwo am Meer, unter einer strahlenden Sonne, spielen Primo und Jeanne Tennis. Aber Jeanne ist nicht bei der Sache, und die beiden beginnen einen Streit. In einer kleinen Wohnung unter den Dächern von Paris schläft Jeanne mit einem anderen Mann, Jules. Egal ob in Paris oder an der Côte d’Azur – immer ist eine Möwe Zeuge der Gefühlsverwirrungen der jungen Frau, ihrer Zweifel und ihrer Einsamkeit.

Laurence Deydier studierte in Paris an der Sorbonne (CELSA) und spezialisierte sich auf das Schreiben für institutionelle Kulturpresse und Kunstverlage. Viele Jahre lang schrieb sie zahlreiche Artikel über Kunst und Künstler. Gleichzeitig studierte sie Gesang und Klavier und komponierte 2008 die Lieder für den Kurzfilm „Eine Prinzessin hat den Blues“ von Arnaud Demuynck und Cecilia Marreiros Marum. 2013 schrieb sie nicht nur das Drehbuch, sondern auch die Lieder für den Kurzfilm „Wen ich zu lieben wage“.

Hugo Frassetto, geboren 1983, studierte zunächst an der Kunsthochschule in Clermont-Ferrand und wechselte danach an die Hochschule für Animation La Poudrière. Weitere Filme von ihm sind die Sand-Animation „Über den Fluss“ (2008) und „La Garde-barrière“ (2011).

Besetzung und stab
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2017
  • Herkunft:ARTE F
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