Metropolis

Valencia

Kunst & Kultur -
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 15. Januar um 16.05 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 15. Januar bis zum 15. April 2017
    • Weltweit verfügbar

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(1) Metropolenreport: Valencia -"Metropolis" schaut in den Bauch der Stadt (2) Fiktion statt Fakten: 2017- Ein Wahljahr im Schatten des Postfaktischen (3) Mit HipHop für Gleichberechtigung: "Junction 48" (4) Ein Star von morgen: Die Cellistin Camille Thomas(5) Ein Meister der subjektiven Dokumentarfotografie: Anders Petersen(6) Atelierbesuch bei der Bildhauerin Yvonne Roeb

(1): Metropolenreport: Valencia

Viel hat es sich die Mittelmeermetropole und mit 800.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Spaniens kosten lassen, aus dem Schatten von Madrid und Barcelona herauszutreten. Doch geriet Valencia mit seinen spektakulären, Milliarden verschlingenden Bauprojekten in die Schuldenfalle, galt als Epizentrum der Korruption. Mit diesem Negativimage räumt die Stadt jetzt auf und setzt dabei auf alte Werte. Aktueller Impulsgeber: Gerade wurden die „Fallas“ von Valencia als Zeugnis kollektiver Kreativität von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt.

(2): Fiktion statt Fakten: 2017- Ein Wahljahr im Schatten des Postfaktischen

Nach der Trump-Wahl kursiert auch in Deutschland und Frankreich die Sorge, Fake-News könnten die Wähler beeinflussen, denunziatorisches Treiben in den sozialen Netzwerken die Stimmung prägen und den Populisten in die Hände spielen. Etablierte Parteien sind beunruhigt über Qualität und Quantität gezielt lancierter Falschmeldungen, die sich schneller verbreiten, als man sie korrigieren kann. Während immer mehr Menschen in ihren eigenen Echoräumen verharren, wachsen aber auch das Bewusstsein über die Manipulationen und der Widerstand dagegen.

(3): Mit Hip Hop für Gleichberechtigung: „Junction 48“

Der israelische Regisseur Uri Aloni erzählt in „Junction 48“ die Geschichte einer palästinensischen Rapper-Gruppe, die mit Musik gegen Rassismus und für die Rechte der jungen arabischen Generation im Tel Aviver Vorort Lod kämpft. Am 19.01. kommt der Film in die deutschen, am 19.04. in die französischen Kinos.

(4): Ein Star von morgen: Camille Thomas

Seit sie 2014 den französischen Grammy gewonnen hat, startet die Cellistin Camille Thomas, Franko-Belgierin mit Wohnsitz in Paris, durch. Mit ihrer Bühnenpräsenz, dem farbenreichen Ton ihres Gagliano-Cellos und ihrer aktuellen CD begeistert sie nicht nur die Musikkritik.

(5): Ein Meister der subjektiven Dokumentarfotografie: Anders Petersen

Menschen haben ihn immer interessiert: Andres Petersen, Fotograf aus Schweden, erforscht sie seit über 50 Jahren. Er wurde berühmt mit Fotos vom legendären Hamburger „Café Lehmitz“ im Sankt Pauli der 60-er Jahre. Seine Fotos von Menschen am Rande der Gesellschaft kann man riechen, schmecken, spüren und bis zum 12.März 2017 im „Marta“ in Herford sehen. 

(6): Atelierbesuch: Yvonne Roeb

Die Meisterschülerin von Katharina Fritsch Yvonne Roeb liebt Tiere. Die 40-jährige Bildhauerin mit Atelier in Berlin schafft rätselhafte Hybridwesen und Apparaturen, die zu atmen scheinen. Ihre Skulpturen aus Glas, Haar, Fell oder Gips sind fiktive Abbilder einer erfundenen Natur.

 

Besetzung und stab
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2017
  • Herkunft:WDR
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