Die Natur in der Musik - La Folle Journée 2016

Die Vier Jahreszeiten Op.8 mit dem Richard Galliano Sextet

Kunst & Kultur -
43 Min.
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    • Sendetermine:
    • Montag, 30. Januar um 1.50 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 29. Januar bis zum 5. Februar 2017

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Der Jazzmusiker und Akkordeonist Richard Galliano interpretiert mit fünf befreundeten Musikern ein Meisterwerk des Barocks: Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten". Zunächst interpretieren sie Vivaldis "Winter" und "Sommer". "Herbst" und "Frühling" werden in einer Version des Argentiniers Astor Piazzolla dargeboten. Die Anklänge an den Tango sind unverkennbar.

Das Sextett um Richard Galliano spielt zunächst aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ den „Winter“ und „Sommer“. Im ersten Stück setzt der Komponist eine Welt aus Eis und Schnee musikalisch in Szene; zwischen den Winterstürmen im ersten und dritten Satz lässt er das behagliche Bild eines Abends am Kamin entstehen. Im zweiten Stück sind Naturgeräusche zu hören, Tiere und Pflanzen werden in Form von musikalischen Motiven thematisiert, aber auch die Gewalt der Elemente bei einem Sommergewitter ist zu spüren. Aber nicht nur Vivaldi widmete den vier Jahreszeiten einen Konzertzyklus, sondern auch Astor Pantaleón Piazzolla (1921-1992), einer der bedeutendsten Komponisten Argentiniens und Begründer des Tango Nuevo. Der argentinische Musiker verlegt das Stück nach Buenos Aires und schildert in seinem Werk, wie sich die Stadt mit den Jahreszeiten verändert. Galliano und seine Mitstreiter spielen aus Astor Piazzollas Version der „Vier Jahreszeiten“ die Stücke „Herbst“ und „Frühling“.

Besetzung und stab
  • Komponist/-in:Antonio Vivaldi, Astor Piazzolla
  • Interpret:Richard Galliano Sextet
  • Regie:Miguel Octave
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ARTE F
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