Le Corsaire, mit dem Wiener Staatsballett

Kunst & Kultur -
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 1. Januar um 23.55 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 1. Januar bis zum 8. Januar 2017

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Mit einem Pas de deux, den Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn zur Legende gemacht haben, gilt "Le Corsaire" (1856) als choreographischer Meilenstein in der Ballettgeschichte des 19. Jahrhunderts. Neuproduktion der Wiener Staatsoper. Die opulente Aufführung wurde im April 2016 aufgezeichnet und testweise erstmals im UHD-Format live auf ARTE Concert gestreamt.

Seit seiner Uraufführung am 23. Januar 1856 an der Pariser Oper zählt das Werk zu den eindrucksvollsten Handlungsballetten des 19. Jahrhunderts. Besondere Popularität gewann das Werk durch die Fassungen von Jules Perrot (1858) und Marius Petipa (1863) sowie durch Dame Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew, die dem Pas de deux aus "Le Corsaire“ zu weltweiter Bekanntheit verhalfen. Manuel Legris, ehemaliger Danseur Etoile des Ballettensembles der Pariser Oper und heute Direktor des Wiener Staatsballetts, hat das Werk in spektakulären Bildern neu inszeniert. Die Handlung ist an Lord Byrons Verserzählung „The Corsair“ angelehnt und schildert die Abenteuer des Freibeuters Conrad, der nach einem erfolgreichen Beutezug die Pläne des Seyd Pascha durchkreuzt: Am Meeresstrand geht Lanquedem, Herr eines Basars, mit seinen Häschern auf die Jagd nach neuen Sklavinnen. Médora und Gulnare geraten in seine Gefangenschaft und so in den Harem von Seyd Pascha. Conrad verliebt sich in die schöne Médora und er ist wild entschlossen, die Dame seines Herzens aus dem Palast des Paschas zu befreien. Nach Conrads erfolgreichem Kampf mit einer Gruppe vermummter Freibeuter kann Médora ihrem Geliebten an Bord seines Schiffs folgen, das jedoch auf hoher See in ein dramatisches Unwetter gerät … Das Stück wartet mit märchenhaft anmutenden Bildern auf: opulente Haremsszenen und die verwunschene Atmosphäre des Palastes wie aus „1001 Nacht“, ein Schiff in Seenot und eine grandiose Feuersbrunst haben das Ballett berühmt gemacht. Einige Tanzpassagen sind als echte Juwelen ins klassische Repertoire eingegangen, so „Le jardin animé“, der berühmte „Pas d’esclave“, der „Pas de trois des odalisques“ und der Pas de deux, den Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn Anfang der 60er Jahre zur Legende machten.

Besetzung und stab
  • Dirigent/-in:Valery Ovsianikov
  • Choreographie:Marius Petipa, Manuel Legris
  • Komponist/-in:Adolphe Adam
  • Inszenierung:Manuel Legris
  • Orchester:Orchester der Wiener Staatsoper
  • Regie:François Roussillon
  • Mit: Liudmila Konovalova ( Médora)
    Vadim Muntagirov (Conrad)
    Natascha Mair (Gulnare)
    Francesco Costa (Lanquedem)
    Davide Dato (Birbanto)
    Alice Firenze (Zulméa)
    Mihail Sosnovschi (Seyd Pascha)
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ARTE F
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