Themenabend

Mitridate - Re di Ponto

Oper -
175 Min.
  • SENDETERMINE UND VERFÜGBARKEIT Descendre

    • Sendetermine:
    • Sonntag, 11. September um 23.55 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 11. September bis zum 18. September 2016

    Mich per E-Mail erinnern

    Stunden vor der nächsten Ausstrahlung dieses Programms eine E-Mail als Erinnerung.

    ARTE garantiert, dass die angegebene E-Mail-Adresse nur für den Versand dieser Erinnerungsmail verwendet wird.

Spitzenereignis der Pariser Opernsaison 2016: Patricia Petibon und Sabine Devieilhe brillieren in Mozarts Oper "Mitridate - Re di Ponto", nach der gleichnamigen Tragödie von Jean Racine. ARTE zeigt eine Inszenierung aus dem Théâtre des Champs-Elysées unter musikalischer Leitung von Emmanuelle Haïm. Es spielt das Barockensemble Le Concert d'Astrée.

Mozart war in jeglicher Hinsicht ein Wunderkind: Seine frühe Oper "Mitridate - Re di Ponto" ("Mithridates, König von Pontos") entstand 1770, als er 14 Jahre alt war. Im Zentrum der Handlung steht die Beziehung zwischen dem König Mithridates (Mitridate) und seinen beiden Söhnen Xiphares (Sifare) und Pharnaces (Farnace). Alle drei begehren die junge Aspasia. Sie ist mit Mithridates verlobt, doch ihr Herz gehört Xiphares. Mozart beschrieb den Thronfolgekrieg und den unvermeidlichen Verrat in einer schwungvollen, gefühlsbetonten Partitur.

Gemäß den Regeln der Opera seria, der "ernsten" italienischen Oper, umfasst "Mitridate - Re di Ponto" eine Fülle von virtuosen Arien für jeden der Sänger. "Nel grave tormento", die eindrucksvoll das Schwanken der Aspasia zwischen Liebe und Pflicht ausdrückt, zählt zu den schönsten des Genres. Die Duette der Oper laden zu regelrechten Sängerwettstreiten ein, so das von Aspasia und Xiphares gesungene "Se viver non degg'io". Das Duett folgt auf die Szene, in der Mithridates deren unerlaubte Liebe entdeckt und schwört, die Liebenden zu töten.

In Mozarts Oper geht es um Verrat und um die blinde Macht des Schicksals. Die Handlung ähnelt einem Spiel mit umgekehrten Regeln, bei dem der Verlierer die Partie gewinnt.

Die Produktion des Théâtre des Champs-Élysées bringt einige der aktuell besten französischen Interpreten zusammen: die Dirigentin Emmanuelle Haïm mit ihrem Barockensemble Le Concert d'Astrée sowie bedeutende Sängerpersönlichkeiten wie Patricia Petibon, Sabine Devieilhe, Michael Spyres, Cyrille Dubois, Myrtò Papatanasiu und Christophe Dumaux. Für die Regie konnte das Théâtre des Champs-Élysées ein Mitglied der Comédie-Française gewinnen: Clément Hervieu-Léger.

Besetzung und stab
  • Dirigent/-in:Emmanuelle Haïm
  • Komponist/-in:Wolfgang Amadeus Mozart
  • Inszenierung:Clément Hervieu-Léger
  • Orchester:Le Concert d'Astrée
  • Regie:Olivier Simonnet
  • Mit: Michael Spyres (Mithridates)
    Patricia Petibon (Aspasia)
    Myrtò Papatanasiu (Xiphares)
    Christophe Dumaux (Pharnaces)
    Sabine Devieilhe (Ismene)
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ARTE F
Kommentare (0)