Mitsuko Uchida, Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker

Osterfestspiele 2016 aus dem Festspielhaus Baden-Baden

Kunst & Kultur -
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    • Sendetermine:
    • Montag, 9. Januar um 0.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 8. Januar bis zum 15. Januar 2017

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Mitsuko Uchida, die britische Weltklasse-Pianistin japanischer Herkunft, spielt Mozarts Klavierkonzert Es-Dur KV 482. Anschließend kommt Beethovens 9. Sinfonie zur Aufführung. Die Vertonung von Schillers "Ode an die Freude" singen der Prager Philharmonische Chor sowie Genia Kühmeier (Sopran), Sarah Connolly (Mezzosopran), Pavol Breslik (Tenor) und Florian Boesch (Bassbariton).

Die britische Weltklasse-Pianistin Mitsuko Uchida wuchs als Tochter eines japanischen Diplomaten in Wien auf. Bereits im Alter von vier Jahren bekam sie erste Klavierstunden. Als sie zwölf Jahre alt war, kam sie an die Wiener Musikhochschule in die Klasse von Richard Hauser. Mit 14 spielte sie ihr erstes Recital. Im Jahr 1969 gewann sie den Beethoven-Wettbewerb in Wien. Sie nahm weitere Stunden bei Wilhelm Kempf, schaffte es dann 1970 beim Chopin-Wettbewerb in Warschau auf den zweiten Platz. 1972 ließ sie sich in London nieder und gewann 1976 den Klavierwettbewerb in Leeds. Uchida nahm sich aufwendige Projekte vor und erarbeitete ein Recital mit sämtlichen Klaviersonaten von Mozart, die sie seit den Wiener Jahren ausführlich studiert hatte. 1982 trat sie damit an die Öffentlichkeit und präsentierte die Sonaten in London und Tokio komplett auf der Bühne. Dadurch wurde die internationale Musikszene auf sie aufmerksam, und ihre eigentliche Karriere begann. Nicht nur mit Mozart-Interpretationen, sondern zunehmend als Spezialistin für die Werke von Schubert, Beethoven, Schönberg und Hindemith machte sie sich einen Namen und trat seit ihrem Debüt mit den Berliner Philharmonikern 1984 mit vielen renommierten Ensembles auf. Im Festspielhaus Baden-Baden spielt Mitsuko Uchida das Klavierkonzert Es-Dur KV 482 von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Idee, Schillers Gedicht "An die Freude" zu vertonen, hatte Beethoven sehr lange begleitet. Gut 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung skizzierte der Komponist 1815 erste Entwürfe zu seiner 9. Symphonie. Bis zur Fertigstellung vergingen weitere neun Jahre. Es war die letzte Symphonie, die Beethoven vollendete. Sie wurde in einem Konzert in Wien am 7. Mai 1824 uraufgeführt und löste beim Publikum zumeist Jubel aus. Heute ist es unvorstellbar, dass das Stück seinerzeit auch negative Kritiken hervorrief.

Besetzung und stab
  • Dirigent/-in:Sir Simon Rattle
  • Chor:Prague Philharmonic Choir
  • Komponist/-in:W.A. Mozart, Ludwig van Beethoven
  • Orchester:Berliner Philharmoniker
  • Regie:Torben Schmidt Jacobsen
  • Mit: Mitsuko Uchida (Klavier)
    Genia Kühmeier (Sopran)
    Sarah Connolly (Mezzosopran)
    Steve Davislim (Tenor)
    Florian Boesch (Bassbariton)
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:SWR
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