Vom Glyndebourne Festival: Saul

ARTE+7 Montag, 15. August um 1:15 Uhr (164 Min.)

Vom Glyndebourne Festival: Saul

Oratorium von Georg Friedrich Händel

Montag, 15. August um 1:15 Uhr (164 Min.)

Händels szenische Oratorien waren schon zu seinen Lebzeiten durchschlagende Erfolge beim Publikum, wie etwa die Kompositionen "Messias" und "Halleluja" als bekannteste Beispiele. Barrie Kosky macht aus der tragischen Geschichte um den König Saul eine ebenso bewegende wie bunte Show und transportiert den barocken Theaterzauber ins 21. Jahrhundert.

Als im zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts die gängigen, am italienischen Vorbild orientierten Opern beim Publikum zunehmend an Beliebtheit verloren, hatte Georg Friedrich Händel eine zukunftsträchtige Alternative parat: Seine szenischen Oratorien erlaubten ihm nicht nur, Texte in der Volkssprache Englisch zu vertonen, sondern vor allem auch, dem Chor eine zentrale Rolle im Bühnengeschehen zuzuweisen. Die dramatische und szenische Wucht der Händel'schen Chorpartien machte diese neue Gattung zum durchschlagenden Publikumserfolg.Barrie Kosky macht aus der tragisch verwickelten Geschichte um König Saul, der nach Davids Sieg über Goliath seine Autorität und Macht bedroht sieht, eine ebenso bewegende wie bunte Show und transportiert den barocken Theaterzauber ins 21. Jahrhundert. Das Feuilleton feierte die Inszenierung als "five-star-evening" ("The Guardian") und fand Koskys Händel "besser als Andrew Lloyd Webber, brandheiß und magisch!" ("Daily Mail").

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    ARTE+7 Montag, 15. August um 1:15 Uhr (164 Min.)

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Dirigent/-in:  Ivor Bolton
Chor:  The Glyndebourne Chorus
Komponist/-in:  Georg Friedrich Händel
Orchester:  Orchestra Of The Age Of Enlightenment
Regie:  Barrie Kosky
Mit:
Christopher Purves (Saul)
Iestyn Davies (David)
Lucy Crowe (Merab)
Sophie Bevan (Michal)
Paul Appleby (Jonathan)
Benjamin Hulett (Hohepriester)
John Graham-Hall (Die Hexe von Endor)