Themenabend

Metropolis

Cork / Otto Dix / Marie Darrieussecq / Monika Grzymala

Kunst & Kultur -
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    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 24. November um 6.15 Uhr
    • Dienstag, 22. November um 3.05 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 20. November bis zum 20. Dezember 2016
    • Weltweit verfügbar

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(1) Metropolenreport: Cork -Die Kulturszene einer jungen, dynamischen Stadt (2) Kunst: Doppelgeburtstag - Otto Dix und der Isenheimer Altar in Colmar (3) Aktuell: Sachsens Kultur gegen rechten Terror (4) Literatur: "Hausbesuche" in Neapel, um sich ein Bild von Europa zu machen (5) Atelier: Raumzeichnungen von Monika Grzymala (6) Porträt: Der Countertenor Max Emanuel Cencic

(1): Metropolenreport: Cork

Irlands zweitgrößte Metropole Cork wird die „Stadt der Festivals“ genannt. Zurzeit läuft dort das Film-Festival. „Metropolis“ stellt deshalb gleich zwei Filmemacher vor. Auch die zeitgenössische Kunst steht bei den Corkonians hoch im Kurs: In der National Sculpture Factory wird Irlands Bildhauer-Nachwuchs ausgebildet. Und die Lewis Glucksman Gallery zeigt nicht nur moderne Kunst, sondern gleicht selbst einer Skulptur. Und weil Cork auch als Hochburg der Literatur gilt, kommt Paul Casey zu Wort, die literarische Stimme der Stadt. „Metropolis“ taucht ein in die Film- und Kunstszene und entdeckt eine junge, dynamische Stadt.

(2): Otto Dix in Colmar

„Der Isenheimer Altar ist ein gewaltiges Werk von unerhörter Kühnheit und Freiheit“ schrieb Otto Dix an seine Frau. Der Brief von 1945 ist derzeit mit rund 100 Werken des Malers im Unterlinden Museum in Colmar zu sehen. Mit der Ausstellung feiert das Museum gleich zwei Ereignisse: das 500-jährige Bestehen des Altars und den 125. Geburtstag von Otto Dix am 2. Dezember.

(3): Sachsens Kultur gegen rechten Terror

Wie kann in Zeiten, in denen der Rechtsextremismus in ganz Europa  boomt, etwas verändert werden? Diese Frage haben sich deutsche Theaterschaffende gestellt. Jetzt präsentieren sie dort ihre Stücke, wo die Zelle des Terrors - die NSU - jahrelang unentdeckt agierte, in Thüringen und Sachsen. Bundesländer, in denen noch heute die rechtsradikale Szene am lautesten ist. „Metropolis“ spricht mit Theaterschaffenden und der Fotografin Regina Schmeken, die ihre verstörenden Fotos der Tatorte der NSU gerade in Dresden zeigt.

(4): „Hausbesuch“ in Neapel

Das deutsche Goethe-Institut ermöglichte u.a. der Französin Marie Darrieussecq ganz persönliche Begegnungen in Neapel, „Hausbesuche“. Die erfolgreiche Schriftstellerin hat die Stadt besucht, um sich hier, wie auch in Dresden, ein literarisches wie aktuelles Bild von Europa zu machen. Ihre Gedanken erscheinen zusammen mit den Arbeiten von neun weiteren Autoren im Frühjahr 2017 in einem mehrsprachigen E-Book. „Metropolis“ über ein europäisches Literatur-Projekt.

(5): Raumzeichnungen von Monika Grzymala

„Raumzeichnungen“ nennt Monika Grzymala ihre Kunstwerke. Sie ist eine der ungewöhnlichsten Installations-Künstlerinnen und damit weltweit erfolgreich. Aus Klebeband, Krepp und Papier fertigt sie ihre federleichten skulpturalen Arbeiten. „Metropolis“ besucht sie in ihrem Berliner Atelier und begleitet sie beim Aufbau ihrer Rauminstallation im Marta Herford Museum.

(6): Der Countertenor Max Emanuel Cencic

Als kleiner Junge sang Max Emanuel Cencic die Arie der Königin der Nacht und wurde Wiener Sängerknabe. Heute zählt der gebürtige Zagreber zu den besten und erfolgreichsten Countertenören der Welt und ist in seiner Wahlheimat Frankreich ein Superstar der Barockszene. „Metropolis“ beobachtet ihn auf der Bühne, an der Staatsoper Berlin, und trifft ihn ganz privat in Paris.

Besetzung und stab
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:SWR
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    (1): Metropolenreport: Cork

    Irlands zweitgrößte Metropole Cork wird die „Stadt der Festivals“ genannt. Zurzeit läuft dort das Film-Festival. „Metropolis“ stellt deshalb gleich zwei Filmemacher vor. Auch die zeitgenössische Kunst steht bei den Corkonians hoch im Kurs: In der National Sculpture Factory wird Irlands Bildhauer-Nachwuchs ausgebildet. Und die Lewis Glucksman Gallery zeigt nicht nur moderne Kunst, sondern gleicht selbst einer Skulptur. Und weil Cork auch als Hochburg der Literatur gilt, kommt Paul Casey zu Wort, die literarische Stimme der Stadt. „Metropolis“ taucht ein in die Film- und Kunstszene und entdeckt eine junge, dynamische Stadt.

    (2): Otto Dix in Colmar

    „Der Isenheimer Altar ist ein gewaltiges Werk von unerhörter Kühnheit und Freiheit“ schrieb Otto Dix an seine Frau. Der Brief von 1945 ist derzeit mit rund 100 Werken des Malers im Unterlinden Museum in Colmar zu sehen. Mit der Ausstellung feiert das Museum gleich zwei Ereignisse: das 500-jährige Bestehen des Altars und den 125. Geburtstag von Otto Dix am 2. Dezember.

    (3): Sachsens Kultur gegen rechten Terror

    Wie kann in Zeiten, in denen der Rechtsextremismus in ganz Europa  boomt, etwas verändert werden? Diese Frage haben sich deutsche Theaterschaffende gestellt. Jetzt präsentieren sie dort ihre Stücke, wo die Zelle des Terrors - die NSU - jahrelang unentdeckt agierte, in Thüringen und Sachsen. Bundesländer, in denen noch heute die rechtsradikale Szene am lautesten ist. „Metropolis“ spricht mit Theaterschaffenden und der Fotografin Regina Schmeken, die ihre verstörenden Fotos der Tatorte der NSU gerade in Dresden zeigt.

    (4): „Hausbesuch“ in Neapel

    Das deutsche Goethe-Institut ermöglichte u.a. der Französin Marie Darrieussecq ganz persönliche Begegnungen in Neapel, „Hausbesuche“. Die erfolgreiche Schriftstellerin hat die Stadt besucht, um sich hier, wie auch in Dresden, ein literarisches wie aktuelles Bild von Europa zu machen. Ihre Gedanken erscheinen zusammen mit den Arbeiten von neun weiteren Autoren im Frühjahr 2017 in einem mehrsprachigen E-Book. „Metropolis“ über ein europäisches Literatur-Projekt.

    (5): Raumzeichnungen von Monika Grzymala

    „Raumzeichnungen“ nennt Monika Grzymala ihre Kunstwerke. Sie ist eine der ungewöhnlichsten Installations-Künstlerinnen und damit weltweit erfolgreich. Aus Klebeband, Krepp und Papier fertigt sie ihre federleichten skulpturalen Arbeiten. „Metropolis“ besucht sie in ihrem Berliner Atelier und begleitet sie beim Aufbau ihrer Rauminstallation im Marta Herford Museum.

    (6): Der Countertenor Max Emanuel Cencic

    Als kleiner Junge sang Max Emanuel Cencic die Arie der Königin der Nacht und wurde Wiener Sängerknabe. Heute zählt der gebürtige Zagreber zu den besten und erfolgreichsten Countertenören der Welt und ist in seiner Wahlheimat Frankreich ein Superstar der Barockszene. „Metropolis“ beobachtet ihn auf der Bühne, an der Staatsoper Berlin, und trifft ihn ganz privat in Paris.

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    • Land:Deutschland
    • Jahr:2016
    • Herkunft:SWR
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