Dragon Girls

Dragon Girls

Samstag, 20. August um 2:50 Uhr (53 Min.)

Dragon Girls

Leinwand-Amazonen aus Fernost

Samstag, 20. August um 2:50 Uhr (53 Min.)

Erstausstrahlung am Sonntag, 31.07. um 0:45 Uhr

Sexy, kämpferisch und unbezähmbar Ang Lees aufwendiges Martial-Arts-Epos "Tiger & Dragon", das viermal mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, verlieh den asiatischen Schauspielerinnen und ihren Figuren ein neues Image. Diese neuen Amazonen aus Fernost haben neben dem Kino auch andere Bereiche der Popkultur wie Videospiele, Mode- und Musikwelt erobert.

Das Jahr 2000 markierte den Beginn eines neuen Zeitalters: Das Frauenbild wurde durch das Kino noch einmal maßgeblich verändert. Durch den Martial-Arts-Film "Tiger & Dragon" brach eine Ära im Zeichen des Drachens an. Ang Lee erweckte mit seinem vierfach mit dem Oscar ausgezeichneten Werk eine neue Kämpferin zum Leben: In ihr vereint sich die Lotusblume mit der Drachen-Frau. Und hinter ihrem oberflächlichen Glamour verbirgt sich eine ernstzunehmende Kriegerin. Eine solche Amazone lehrt ihren männlichen Gegner das Fürchten, wenn sie ihren Körper durch die Luft wirbeln lässt, unvorhersehbare Sprünge vollführt - oder nur mit ihren Blicken tötet.

Die Jade-Kriegerinnen begeistern mittlerweile ein junges Publikum aus der ganzen Welt, nicht zuletzt mit neuen Waffen: Die Meisterinnen des Schwertkampfs eroberten nicht nur die Games-Branche, sondern auch die Mode- und Musikwelt. Sie beherrschen die E-Gitarre und versetzen mit ihren J-Pop-Riffs ihr Publikum in Ekstase.

Der französische Filmemacher Yves Montmayeur ist für ARTE nach Peking, Taipeh und Tokio gereist, zu den berühmtesten Akrobatinnen der Lüfte und anderen Pop-Ikonen "Made in Asia". Michelle Yeoh, Zhang Ziyi, Shu Qi, Fan Bingbing, Zhao Wei, Asami und die Sängerin der Rockband Kinoco Hotel - diese Frauen beweisen jede auf ihre eigene Art, dass sich die legendäre Kriegerin aus Fernost vom epischen Actionfilm längst emanzipiert hat. Sexy und provokativ behaupten sie sich auf der Leinwand ebenso wie auf den Straßen der asiatischen Metropolen.

Regie:  Yves Montmayeur