Themenabend

Kurzschluss - Das Magazin

Schwerpunkt "Erste Filme"

Magazin -
2 Min.
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 21. August um 5.00 Uhr
    • Freitag, 19. August um 23.45 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 19. August bis zum 15. Februar 2017

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(1) Der Spielfilm "Nordrand" von Barbara Albert war 1999 der erste österreichische Beitrag im Wettbewerb von Venedig seit 20 Jahren und wurde zum Überraschungserfolg. Porträt der Regisseurin (2) Porträt Ruben Östlund. Seine Filme sind Abbildungen der sozialen Matrix von Gruppen. "Wir sind alle Tiere, Herdentiere", sagt er im Interview mit "KurzSchluss".

(1): Porträt Barbara AlbertDer Spielfilm "Nordrand" von Barbara Albert war 1999 der erste österreichische Beitrag im Wettbewerb von Venedig seit 20 Jahren und wurde zum Überraschungserfolg. Barbara Albert - Synonym für eine neue Generation von Filmemachern. Wie lebt sie mit dem Erfolg und wie geht es weiter? Barbara Albert studierte ab 1992 an der Filmakademie in Wien, zusammen mit Christine A. Maier, die als erste Frau überhaupt in Österreich Kamera studierte. Die beiden verstanden sich von Anfang an und erarbeiteten sich gemeinsam einen ästhetischen Kanon. Ihre Kurzfilme gewannen Preise und feierten Erfolge. Genauso ihre langen Spielfilme. Heute arbeitet Albert auch als Produzentin, ist an der Filmuniversität Babelsberg Professorin und Vizepräsidentin, dreht gerade ihren fünften Spielfilm und engagiert sich in der Filmpolitik. Eigentlich wollte sie Romane schreiben. Das wird sie auch noch machen, sagt sie. Später! (2): Porträt Ruben ÖstlundRuben Östlunds Filme sind Abbildungen, Visualisierungen der sozialen Matrix von Gruppen. "Wir sind alle Tiere, Herdentiere", sagt er im Interview mit "Kurzschluss - Das Magazin". "Und wie verhalten wir uns eigentlich wirklich, also unter dem Druck der Herde und Gruppe, das interessiert mich." Dieses Gruppenverhalten differiere maßgeblich von der Erwartung und der Vorstellung, die wir als Gesellschaft gerade auch und besonders vom männlichen Verhalten haben, sagt Östlund - und das ist genau der Moment, wo seine Filme anfangen: in der Dekonstruktion des vermeintlich Richtigen und Normalen, des immer wieder Erzählten, das doch kein Abbild der Wirklichkeit ist. Die Wirklichkeit ... die versucht er zu fassen. Ruben Östlund lebt und arbeitet in Göteborg, Schweden.

Besetzung und stab
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ZDF
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