Themenabend

Metropolis

Belfast / Marina Abramovic / Marie Curie / Leïla Slimani

Magazin -
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    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 1. Dezember um 6.10 Uhr
    • Dienstag, 29. November um 3.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 26. November bis zum 25. Februar 2017
    • Verfügbar in Europa

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(1) Metropole: Belfast – Brechen die alten Wunden wieder auf? (2) Siri Hustvedt über die toxische Männlichkeit der Rechtspopulisten (3) Die durch Mauern geht: Marina Abramovic (4) Marie Curie – Die Entdeckerin der Radioaktivität in einem neuen Biopic (5) Prix Goncourt-Preisträgerin Leila Slimani: "Intellektuelle! Wacht auf!" (6)  Velázquez meets Pop: Die Malerin Nathalie Harvey

(1): Metropole: Belfast – Brechen die alten Wunden wieder auf?

Seit dem Ende des Bürgerkriegs 1997 hat sich die ehemalige Industriestadt zu einer modernen Kulturmetropole gewandelt. All das ist nun in Gefahr, denn der britische EU-Austritt reißt in Belfast alte Wunden auf – zwischen protestantischen Loyalisten, die für „Leave“ gestimmt haben und katholischen Republikanern, die lieber in der EU geblieben wären. „Metropolis“ fährt in die Stadt, die vom Brexit wohl am härtesten getroffen wurde, und will wissen, ob sich die Kunstszene von der ungewissen Zukunft einschüchtern lässt.

(2) Siri Hustvedt über die toxische Männlichkeit der Rechtspopulisten

Die Hälfte der Amerikaner hat einen Mann zum Präsidenten gewählt, der frauenfeindlich ist und sich sexueller Übergriffe brüstet. Was bedeutet das? Die New Yorker Schriftstellerin und Feministin Siri Hustvedt erkennt darin eine instrumentalisierte Sehnsucht nach dem Bild starker Männlichkeit und einen Rückfall in längst überwunden geglaubte Geschlechterrollen. Das sei kein rein amerikanisches Phänomen: Auch die europäischen Populisten propagierten häufig ein verzerrtes Bild vom starken Mann.

(3): Die durch Mauern geht: Marina Abramovic

Von der „Schmerzensfrau“ der 70er bis zu „Cleaning your body“ ist Marina Abramovic die Mutter der Performance-Kunst und hat unzählige junge Künstler inspiriert. Jetzt zu ihrem 70. Geburtstag, erscheint ihre Autobiografie „Durch Mauern gehen“. Aus diesem Anlass trifft „Metropolis“ die Künstlerin zum Gespräch in New York.

(4): Marie Curie – Die Entdeckerin der Radioaktivität

Marie Curie war die erste weibliche Nobelpreisträgerin und ist bis heute die einzige Frau, die den Preis zweimal - und sogar in zwei verschiedenen Disziplinen - bekam. Durch die Entdeckung der Radioaktivität und mit der Erfindung einer mobilen Röntgenstation ermöglichte sie der Medizin bahnbrechende Fortschritte in der Behandlung von Kranken und Verletzten. Und sie unterrichtete als erste Professorin an der Pariser Universität Sorbonne. Das Biopic „Marie Curie“ von Regisseurin Marie Noelle erzählt jetzt die Geschichte der herausragenden Forscherin.

(5): Prix Goncourt-Preisträgerin Leila Slimani: „Intellektuelle! Wacht auf!“

Von heute auf morgen ist sie eine der begehrtesten Autorinnen Frankreichs: die 36-jährige frisch gebackene „Prix Goncourt“-Preisträgerin Leila Slimani. Ihr aktueller Roman „Chanson douce“ ist ein psychologischer Kindesmord-Thriller um ein bildungsbürgerliches Paar, das eine Nanny einstellt. Die in Marokko geborene Slimani portraitiert eine elitäre Schicht, die den Kontakt zu den schlechter Verdienenden verloren hat. In „Metropolis“ mahnt Leila Slimani: „Noch nie war die Elite so weit vom Volk entfernt wie heute!“

(6): Velázquez meets Pop: Die Malerin Nathalie Harvey

Mit 18 Jahren kam Nathalie Harvey von Südfrankreich nach Paris. Seither malt sie großflächige Porträts – inspiriert von großen Meistern wie Diego Velázquez, aber auch von Pop und Punk. „Metropolis“ hat sie in ihrem Atelier in Paris besucht.

Besetzung und stab
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ZDF
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    (1): Metropole: Belfast – Brechen die alten Wunden wieder auf?

    Seit dem Ende des Bürgerkriegs 1997 hat sich die ehemalige Industriestadt zu einer modernen Kulturmetropole gewandelt. All das ist nun in Gefahr, denn der britische EU-Austritt reißt in Belfast alte Wunden auf – zwischen protestantischen Loyalisten, die für „Leave“ gestimmt haben und katholischen Republikanern, die lieber in der EU geblieben wären. „Metropolis“ fährt in die Stadt, die vom Brexit wohl am härtesten getroffen wurde, und will wissen, ob sich die Kunstszene von der ungewissen Zukunft einschüchtern lässt.

    (2) Siri Hustvedt über die toxische Männlichkeit der Rechtspopulisten

    Die Hälfte der Amerikaner hat einen Mann zum Präsidenten gewählt, der frauenfeindlich ist und sich sexueller Übergriffe brüstet. Was bedeutet das? Die New Yorker Schriftstellerin und Feministin Siri Hustvedt erkennt darin eine instrumentalisierte Sehnsucht nach dem Bild starker Männlichkeit und einen Rückfall in längst überwunden geglaubte Geschlechterrollen. Das sei kein rein amerikanisches Phänomen: Auch die europäischen Populisten propagierten häufig ein verzerrtes Bild vom starken Mann.

    (3): Die durch Mauern geht: Marina Abramovic

    Von der „Schmerzensfrau“ der 70er bis zu „Cleaning your body“ ist Marina Abramovic die Mutter der Performance-Kunst und hat unzählige junge Künstler inspiriert. Jetzt zu ihrem 70. Geburtstag, erscheint ihre Autobiografie „Durch Mauern gehen“. Aus diesem Anlass trifft „Metropolis“ die Künstlerin zum Gespräch in New York.

    (4): Marie Curie – Die Entdeckerin der Radioaktivität

    Marie Curie war die erste weibliche Nobelpreisträgerin und ist bis heute die einzige Frau, die den Preis zweimal - und sogar in zwei verschiedenen Disziplinen - bekam. Durch die Entdeckung der Radioaktivität und mit der Erfindung einer mobilen Röntgenstation ermöglichte sie der Medizin bahnbrechende Fortschritte in der Behandlung von Kranken und Verletzten. Und sie unterrichtete als erste Professorin an der Pariser Universität Sorbonne. Das Biopic „Marie Curie“ von Regisseurin Marie Noelle erzählt jetzt die Geschichte der herausragenden Forscherin.

    (5): Prix Goncourt-Preisträgerin Leila Slimani: „Intellektuelle! Wacht auf!“

    Von heute auf morgen ist sie eine der begehrtesten Autorinnen Frankreichs: die 36-jährige frisch gebackene „Prix Goncourt“-Preisträgerin Leila Slimani. Ihr aktueller Roman „Chanson douce“ ist ein psychologischer Kindesmord-Thriller um ein bildungsbürgerliches Paar, das eine Nanny einstellt. Die in Marokko geborene Slimani portraitiert eine elitäre Schicht, die den Kontakt zu den schlechter Verdienenden verloren hat. In „Metropolis“ mahnt Leila Slimani: „Noch nie war die Elite so weit vom Volk entfernt wie heute!“

    (6): Velázquez meets Pop: Die Malerin Nathalie Harvey

    Mit 18 Jahren kam Nathalie Harvey von Südfrankreich nach Paris. Seither malt sie großflächige Porträts – inspiriert von großen Meistern wie Diego Velázquez, aber auch von Pop und Punk. „Metropolis“ hat sie in ihrem Atelier in Paris besucht.

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    • Land:Deutschland
    • Jahr:2016
    • Herkunft:ZDF
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