Themenabend

Metropolis

Tallinn / Catherine Meurisse / Herzog & de Meuron

Magazin -
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    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 8. Dezember um 6.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 4. Dezember bis zum 4. März 2017
    • Weltweit verfügbar

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(1) Metropolenreport Tallinn - Mit der Regisseurin Triin Ruumet durch die mittelalterliche Hansestadt (2) Ulrike Guérot – Was muss sich in Europa ändern? (3) Von Engeln und Teufeln - 11 kg schwerer Prachtband zum Thema (4) Catherine Meurisse Graphic Novel "Die Leichtigkeit" (5) Elbphilharmonie - schon jetzt ein Wahrzeichen Hamburgs (6) Virtual Reality in der Kunstproduktion

(1): Metropolenreport Tallinn

Die Winternächte in Tallinn sind schwarz, tiefschwarz. Die frühe Dunkelheit wissen die Esten zu nutzen. „Metropolis“ stiefelt mit der Regisseurin Triin Ruumet durch den tiefen Schnee der mittelalterlichen Hansestadt. Sie hat in diesem Jahr mit ihrem Film „The Days That Confused“ einen Überraschungshit an den estnischen Kinokassen erzielt. Der Film spielt in den 90er Jahren und begleitet die erste unabhängige Generation - nachdem Estland vor 25 Jahren ein eigener Staat geworden ist. Auch in Flo Kasearus Haus erzählen die Wände Geschichte. Sie sind in „sowjetgrün“ gestrichen. Sie hat aus ihrem Haus ein Museum gemacht und wirft einen eigenwilligen, humorvollen Blick auf Geschichte und Gegenwart der Stadt.

2): Ulrike Guérot – Was muss sich in Europa ändern?

Die EU ist tot, es lebe Europa! meint Ulrike Guérot, europäische Politikwissenschaftlerin und Direktorin des Berliner European Democracy Lab und fordert einen radikalen Neustart: „Bauen wir Europa neu, als vernetzte kulturhistorische Regionen, unter einem gemeinsamen republikanischen Dach. Ein Gegenmodell zu den nationalen Fantasien der Rechtspopulisten, sozusagen eine Avantgarde auf dem Weg in eine Weltbürgerunion. „Metropolis“ trifft Ulrike Guérot in Berlin.

(3): Von Engeln und Teufeln

Engel sind Abgesandte aus einer anderen Welt, und in der Adventszeit finden sie wieder den Weg in unser Bewusstsein und in die Schaufenster. Gleich, ob es sie wirklich gibt, in der Bildenden Kunst hat der Kampf zwischen Gut und Böse gern in der Gestalt von Engeln und Teufeln stattgefunden. Der in Frankreich lebende deutsche Publizist Rolf Toman hat einen elf kg schweren Prachtband zum Thema herausgegeben.

(4): Catherine Meurisse: „Die Leichtigkeit“

Die Karikaturistin Catherine Meurisse entkommt im Januar 2015 dem Anschlag auf Charlie Hebdo, weil sie verschlafen hat... Wie schafft man es, nach so einer Tragödie weiterzuleben, und wie gewinnt man die Leichtigkeit im Leben zurück? Die Antwort gibt sie in einem sehr persönlichen Buch, einer Graphic Novel, die im Sommer in Frankreich erschienen ist und am 20. Dezember in Deutschland herauskommen wird.

(5): Elbphilharmonie

Die Hamburger Elbphilharmonie ist fertig – nach einer elf Jahre währenden Baugeschichte, die von Kostenexplosion, Sicherheitsbedenken, Baustopp, Schuldzuweisungen und so weiter begleitet war, aber wer will das heute noch wissen? Hamburg hat nun ein Konzerthaus, das einmalig ist: ein Flaggschiff in der HafenCity, das Besucher aus der ganzen Welt anziehen und begeistern wird. Den Architekten Herzog & de Meuron ist wieder einmal ein Gesamtkunstwerk gelungen, das schon jetzt ein Wahrzeichen der Stadt ist.

6): Virtual Reality in der Kunstproduktion

Zeichnen in der dritten Dimension ist für Künstler und Betrachter ein völlig neues Erlebnis. Christoph Niemann und Jan Rothuizen haben zwei unterschiedliche Softwares ausprobiert, die ihnen einen Raum eröffnen und sie mitten in ihre eigene Zeichnung treten lassen. Das ergibt völlig andere Erzählformen und eine ganz andere Art der Kunstbetrachtung. „Metropolis“ spricht mit den Künstlern über ihre Erfahrungen mit dem Medium.

Besetzung und stab
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:NDR
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    (1): Metropolenreport Tallinn

    Die Winternächte in Tallinn sind schwarz, tiefschwarz. Die frühe Dunkelheit wissen die Esten zu nutzen. „Metropolis“ stiefelt mit der Regisseurin Triin Ruumet durch den tiefen Schnee der mittelalterlichen Hansestadt. Sie hat in diesem Jahr mit ihrem Film „The Days That Confused“ einen Überraschungshit an den estnischen Kinokassen erzielt. Der Film spielt in den 90er Jahren und begleitet die erste unabhängige Generation - nachdem Estland vor 25 Jahren ein eigener Staat geworden ist. Auch in Flo Kasearus Haus erzählen die Wände Geschichte. Sie sind in „sowjetgrün“ gestrichen. Sie hat aus ihrem Haus ein Museum gemacht und wirft einen eigenwilligen, humorvollen Blick auf Geschichte und Gegenwart der Stadt.

    2): Ulrike Guérot – Was muss sich in Europa ändern?

    Die EU ist tot, es lebe Europa! meint Ulrike Guérot, europäische Politikwissenschaftlerin und Direktorin des Berliner European Democracy Lab und fordert einen radikalen Neustart: „Bauen wir Europa neu, als vernetzte kulturhistorische Regionen, unter einem gemeinsamen republikanischen Dach. Ein Gegenmodell zu den nationalen Fantasien der Rechtspopulisten, sozusagen eine Avantgarde auf dem Weg in eine Weltbürgerunion. „Metropolis“ trifft Ulrike Guérot in Berlin.

    (3): Von Engeln und Teufeln

    Engel sind Abgesandte aus einer anderen Welt, und in der Adventszeit finden sie wieder den Weg in unser Bewusstsein und in die Schaufenster. Gleich, ob es sie wirklich gibt, in der Bildenden Kunst hat der Kampf zwischen Gut und Böse gern in der Gestalt von Engeln und Teufeln stattgefunden. Der in Frankreich lebende deutsche Publizist Rolf Toman hat einen elf kg schweren Prachtband zum Thema herausgegeben.

    (4): Catherine Meurisse: „Die Leichtigkeit“

    Die Karikaturistin Catherine Meurisse entkommt im Januar 2015 dem Anschlag auf Charlie Hebdo, weil sie verschlafen hat... Wie schafft man es, nach so einer Tragödie weiterzuleben, und wie gewinnt man die Leichtigkeit im Leben zurück? Die Antwort gibt sie in einem sehr persönlichen Buch, einer Graphic Novel, die im Sommer in Frankreich erschienen ist und am 20. Dezember in Deutschland herauskommen wird.

    (5): Elbphilharmonie

    Die Hamburger Elbphilharmonie ist fertig – nach einer elf Jahre währenden Baugeschichte, die von Kostenexplosion, Sicherheitsbedenken, Baustopp, Schuldzuweisungen und so weiter begleitet war, aber wer will das heute noch wissen? Hamburg hat nun ein Konzerthaus, das einmalig ist: ein Flaggschiff in der HafenCity, das Besucher aus der ganzen Welt anziehen und begeistern wird. Den Architekten Herzog & de Meuron ist wieder einmal ein Gesamtkunstwerk gelungen, das schon jetzt ein Wahrzeichen der Stadt ist.

    6): Virtual Reality in der Kunstproduktion

    Zeichnen in der dritten Dimension ist für Künstler und Betrachter ein völlig neues Erlebnis. Christoph Niemann und Jan Rothuizen haben zwei unterschiedliche Softwares ausprobiert, die ihnen einen Raum eröffnen und sie mitten in ihre eigene Zeichnung treten lassen. Das ergibt völlig andere Erzählformen und eine ganz andere Art der Kunstbetrachtung. „Metropolis“ spricht mit den Künstlern über ihre Erfahrungen mit dem Medium.

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  • Besetzung und Stab
    • Land:Deutschland
    • Jahr:2016
    • Herkunft:NDR
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