Künstlerinnen: Annette Messager

Popkultur & Alternativ -
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 26. März um 11.00 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 26. März bis zum 2. April 2017
    • Weltweit verfügbar

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In dieser Folge entwickelt die französische Künstlerin Annette Messager eine Ausstellung mit Werken anderer Künstlerinnen, die dann in einem virtuellen Raum gezeigt werden. Sie hat Werke von Eva Hesse, Lynda Benglis, Alina Szapoczników, Elika Hedayat und Emma Dusong ausgewählt, deren Leben und Werk in der Dokumentation beleuchtet werden.

In dieser Folge der vierteiligen Serie „Künstlerinnen“ entwickelt die französische Künstlerin Annette Messager eine virtuelle Ausstellung mit Werken anderer Künstlerinnen. Eine Geschichte der Kunst wird aus Frauenperspektive dargestellt. Eine Künstlerin kuratiert andere. Annette Messager hat Werke von Eva Hesse, Lynda Benglis, Alina Szapocznikow, Elika Hedayat und Emma Dusong ausgewählt, deren Leben und Werk in dieser Dokumentation beleuchtet werden. Annette Messager zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen Frankreichs. 2005 wurde sie in Venedig mit dem Goldenen Löwen für den besten Länderpavillon ausgezeichnet. Bekannt wurde sie Anfang der 70er Jahre durch ihre Assemblagen, in denen sie sich vor allem mit dem Rollenbild der Frau auseinandersetzte. Ihr Nachname ist Programm. Die „Botin“ wählt für ihre Nachrichten, die sie in die Welt schickt, unterschiedliche Arbeitsformen und vielfältige Materialien. Ihre oft düster und beängstigend wirkenden Installationen basieren häufig auf traditionell weiblichen Tätigkeiten wie Sticken, Stricken oder Nähen sowie Materialien wie Wolle, Schnüre, Stofftiere und Puppen. Dabei knüpft sie an vertraute Sehgewohnheiten an und setzt Objekte und Fundstücke in einen neuen Kontext. In ihrem Pariser Atelier begleitet „Künstlerinnen“ den Entstehungsprozess einer virtuellen Ausstellung. Annette Messager stellt bekannte Künstlerinnen wie Eva Hesse und Lynda Benglis vor, deren Arbeiten ihr eigenes Werk inspiriert haben, aber auch in Vergessenheit geratene Künstlerinnen, wie die früh verstorbene Alina Szapocznikow. Am Ende der Dokumentation wird der Zuschauer mit einer „echten“ 3D-Ausstellung belohnt, in der die Werke der Künstlerinnen zum Leben erweckt werden.

Besetzung und stab
  • Regie:Claudia Müller
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:RB
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