Themenabend

Im Lauf der Zeit

Ein Ausflug zum Mond

Junior -
26 Min.
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 18. Dezember um 9.25 Uhr
    • Freitag, 30. Dezember um 7.10 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 27. November bis zum 25. Dezember 2016

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4. Oktober 1957: Vom Weltraumbahnhof in Baikonur wird der erste sowjetische Satellit ins All geschossen. Fünf Jahre später, am 12. September 1962, hält Präsident Kennedy eine Rede, in der er verkündet, dass die USA in den Wettlauf zum Mond einsteigen wird ...

Diese Folge zeigt, wie ein anfangs recht unbedeutendes Ereignis im Jahr 1962 dazu führte, dass die USA in den Wettbewerb einstieg, wer zuerst den Mond erreicht. 4. Oktober 1957: Vom Weltraumbahnhof in Baikonur wird mit einer sowjetischen R-7-Rakete der erste Satellit ins All geschossen. Fünf Jahre später, am 12. September 1962, hält Präsident Kennedy eine Rede in Houston, in der er verkündet, dass die USA in den Wettlauf zum Mond einsteigen wird. Am 21. Juli 1969 betritt Neil Armstrong schließlich als erster Mensch den Mond. Diese drei eng verbundenen Ereignisse sind Schlüsselmomente der Eroberung des Weltraums und führten die Menschheit in ein neues Zeitalter. Historischer Zusammenhang Der Kalte Krieg zwischen der UdSSR und den USA ist in vollem Gange. Zu dieser Zeit hat die Sowjetunion bei der Weltraumforschung die Nase vorn. Am 12. April 1961 fliegt Juri Gagarin als erster Mensch ins All, was den USA die politische Bedeutung der Weltraumforschung deutlich vor Augen führt. Denn die Neuigkeit schlägt weltweit große Wellen und die UdSSR wird nun als die fortschrittlichste Nation der Welt angesehen. Der sowjetische Regierungschef Chruschtschow äußert sich überheblich: „Das müssen uns die Kapitalistenländer erstmal nachmachen.“ Seit Januar 1961 ist John F. Kennedy Präsident der USA. Er ist ein begeisterter Unterstützer des Raumfahrtprogramms, auch wenn der Rückstand gegenüber der UdSSR unüberwindbar scheint. Das entscheidende Ereignis Am 12. September 1962 hält Kennedy seine berühmte Rede „We choose to go to the moon“, die das ganze Land begeistert und aufrüttelt. Kurz darauf wird mit dem „Apollo“-Programm das Mondprojekt der USA gestartet. Die Folgen des Ereignisses Das war der Startschuss für den Wettlauf, bei dem die Amerikaner mit ihrer Mondlandung im Jahr 1969 einen Etappensieg erreichten. Mittlerweile sind auch Europa und China mit von der Partie. Das Wettstreben zwischen all diesen Mächten führte zur Weiterentwicklung der modernen Raumfahrt. Die Nutzung von immer mehr Satelliten ermöglichte enorme Fortschritte in Bereichen wie Geolokalisierung (GPS, GLONASS), Kommunikation, Erdbeobachtung und Meteorologie. Mehrere große Unternehmen arbeiten seit Jahren an visionären Projekten, so dass selbst Weltraumtourismus nicht mehr undenkbar ist. Eine einzige Rede hat all das ausgelöst.

Besetzung und stab
  • Regie:Pierre Lergenmuller
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ARTE
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    Diese Folge zeigt, wie ein anfangs recht unbedeutendes Ereignis im Jahr 1962 dazu führte, dass die USA in den Wettbewerb einstieg, wer zuerst den Mond erreicht. 4. Oktober 1957: Vom Weltraumbahnhof in Baikonur wird mit einer sowjetischen R-7-Rakete der erste Satellit ins All geschossen. Fünf Jahre später, am 12. September 1962, hält Präsident Kennedy eine Rede in Houston, in der er verkündet, dass die USA in den Wettlauf zum Mond einsteigen wird. Am 21. Juli 1969 betritt Neil Armstrong schließlich als erster Mensch den Mond. Diese drei eng verbundenen Ereignisse sind Schlüsselmomente der Eroberung des Weltraums und führten die Menschheit in ein neues Zeitalter. Historischer Zusammenhang Der Kalte Krieg zwischen der UdSSR und den USA ist in vollem Gange. Zu dieser Zeit hat die Sowjetunion bei der Weltraumforschung die Nase vorn. Am 12. April 1961 fliegt Juri Gagarin als erster Mensch ins All, was den USA die politische Bedeutung der Weltraumforschung deutlich vor Augen führt. Denn die Neuigkeit schlägt weltweit große Wellen und die UdSSR wird nun als die fortschrittlichste Nation der Welt angesehen. Der sowjetische Regierungschef Chruschtschow äußert sich überheblich: „Das müssen uns die Kapitalistenländer erstmal nachmachen.“ Seit Januar 1961 ist John F. Kennedy Präsident der USA. Er ist ein begeisterter Unterstützer des Raumfahrtprogramms, auch wenn der Rückstand gegenüber der UdSSR unüberwindbar scheint. Das entscheidende Ereignis Am 12. September 1962 hält Kennedy seine berühmte Rede „We choose to go to the moon“, die das ganze Land begeistert und aufrüttelt. Kurz darauf wird mit dem „Apollo“-Programm das Mondprojekt der USA gestartet. Die Folgen des Ereignisses Das war der Startschuss für den Wettlauf, bei dem die Amerikaner mit ihrer Mondlandung im Jahr 1969 einen Etappensieg erreichten. Mittlerweile sind auch Europa und China mit von der Partie. Das Wettstreben zwischen all diesen Mächten führte zur Weiterentwicklung der modernen Raumfahrt. Die Nutzung von immer mehr Satelliten ermöglichte enorme Fortschritte in Bereichen wie Geolokalisierung (GPS, GLONASS), Kommunikation, Erdbeobachtung und Meteorologie. Mehrere große Unternehmen arbeiten seit Jahren an visionären Projekten, so dass selbst Weltraumtourismus nicht mehr undenkbar ist. Eine einzige Rede hat all das ausgelöst.

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    • Regie:Pierre Lergenmuller
    • Land:Frankreich
    • Jahr:2016
    • Herkunft:ARTE
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