Themenabend

Zu Tisch am ...

Plattensee

Dokumentationsreihe -
26 Min. - 11289 Aufrufe
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 4. Dezember um 19.45 Uhr
    • Samstag, 26. November um 18.45 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 25. November bis zum 24. Februar 2017
    • Verfügbar in Europa

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Am Plattensee, im Westen Ungarns, ist der Winter traditionell die Erntezeit für das rund um den See wachsende Schilf. Mariann, die Frau des Reetbauers Lászlo Hüses, versorgt die Erntehelfer mit deftig-traditionellen Gerichten wie Dödölle, ungarischen Schupfnudeln, oder Hagebuttenmus. Weißkohl wird als Sauerkraut eingelegt und als Salat gegessen ...

Der Plattensee, ungarisch „Balaton”, ist der größte See Mitteleuropas. Im Sommer ein beliebtes Urlaubsziel, haben die Einheimischen ihn im Winter für sich allein. Die Natur meint es gut mit der Region im Westen Ungarns: Der Boden bringt beste Weine hervor, im See tummeln sich Hechte, Welse und Zander und die Wälder des nördlichen Bakony-Gebirges sind besonders wildreich. Ein sehr beliebtes Wintergemüse ist der Weißkohl. Fast jede Familie legt Sauerkraut ein und schwört dabei auf das eigene traditionelle Rezept. László Hüse ist Reetbauer am Plattensee. Sein Revier sind die kilometerweiten Schilfgürtel, die sich rund um den Plattensee erstrecken. Geerntet wird traditionell im Winter. Nur wenn es friert, können die schweren Maschinen den Schlammboden befahren. Jetzt im Januar bleiben den Männern nur wenige Wochen, um 800 Hektar Schilf zu ernten. Danach gehört der Nationalpark wieder den Vögeln. In diesem Jahr packt auch Lászlós Sohn Gergö das erste Mal mit an. Er will später Reetdächer decken. Die Halme, die dafür zu lang sind, gehen in die Weberei. Im Hinterland revolutioniert Lászlós Frau Mariann mit ihren Freundinnen die Essgewohnheiten der Dorfbewohner: Statt Schweinefleisch und Fast Food gibt es nahrhafte Apfelchips und Hagebuttenmus. Es sind die alten, fast vergessenen Rezepte, die die Frauen wieder zunehmend Teil der alltäglichen Küche werden lassen wollen. So auch Dödölle, die ungarischen Schupfnudeln – früher ein klassisches Essen der Bauern nach der Feldarbeit. Sie werden aus Kartoffelstampf und Mehl geformt, angebraten und mit einem Klecks saurer Sahne serviert.

Besetzung und stab
  • Regie:Ulrike Neubecker, Kristian Kähler
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ZDF
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    Der Plattensee, ungarisch „Balaton”, ist der größte See Mitteleuropas. Im Sommer ein beliebtes Urlaubsziel, haben die Einheimischen ihn im Winter für sich allein. Die Natur meint es gut mit der Region im Westen Ungarns: Der Boden bringt beste Weine hervor, im See tummeln sich Hechte, Welse und Zander und die Wälder des nördlichen Bakony-Gebirges sind besonders wildreich. Ein sehr beliebtes Wintergemüse ist der Weißkohl. Fast jede Familie legt Sauerkraut ein und schwört dabei auf das eigene traditionelle Rezept. László Hüse ist Reetbauer am Plattensee. Sein Revier sind die kilometerweiten Schilfgürtel, die sich rund um den Plattensee erstrecken. Geerntet wird traditionell im Winter. Nur wenn es friert, können die schweren Maschinen den Schlammboden befahren. Jetzt im Januar bleiben den Männern nur wenige Wochen, um 800 Hektar Schilf zu ernten. Danach gehört der Nationalpark wieder den Vögeln. In diesem Jahr packt auch Lászlós Sohn Gergö das erste Mal mit an. Er will später Reetdächer decken. Die Halme, die dafür zu lang sind, gehen in die Weberei. Im Hinterland revolutioniert Lászlós Frau Mariann mit ihren Freundinnen die Essgewohnheiten der Dorfbewohner: Statt Schweinefleisch und Fast Food gibt es nahrhafte Apfelchips und Hagebuttenmus. Es sind die alten, fast vergessenen Rezepte, die die Frauen wieder zunehmend Teil der alltäglichen Küche werden lassen wollen. So auch Dödölle, die ungarischen Schupfnudeln – früher ein klassisches Essen der Bauern nach der Feldarbeit. Sie werden aus Kartoffelstampf und Mehl geformt, angebraten und mit einem Klecks saurer Sahne serviert.

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  • Besetzung und Stab
    • Regie:Ulrike Neubecker, Kristian Kähler
    • Land:Deutschland
    • Jahr:2016
    • Herkunft:ZDF
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