Mein Vater, der Außerirdische

Aktuelles & Gesellschaft -
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    • Sendetermine:
    • Montag, 3. April um 23.35 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 3. April bis zum 3. Mai 2017

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Als Kind lebte der Regisseur Einari Paakkanen in einer finnischen Kleinstadt. Sein Vater Veikko war ein ganz gewöhnlicher Angestellter – bis er seinem zwölfjährigen Sohn anvertraute, er sei ein Medium zwischen Himmel und Erde. 25 Jahre später ist Einari in sein Elternhaus zurückgekehrt, um seinen Vater mit seinen Zweifeln zu konfrontieren.

„Mein Vater, der Außerirdische“ ist ein Dokumentarfilm über einen Jungen, der glaubt, sein Vater sei ein Medium zwischen Himmel und Erde. Als Erwachsener beginnt er, die Wahrheit seiner Kindheit zu hinterfragen. Veikko Paakkanen, der Vater des Regisseurs Einari Paakkanen, glaubt, er könne Krebs heilen, Außerirdische sehen und Kontakt zu den Toten aufnehmen. Bis 1992 führte Veikko ein ganz normales Leben in der finnischen Kleinstadt Jämsä. Er arbeitete in der Steuerbehörde, hatte eine Frau, zwei Kinder, einen Subaru, ein Haus und einmal im Jahr einen Urlaub. In seiner Freizeit ging er joggen und spielte Orgel. Das alles sollte sich ändern, als Veikko ein Seminar über spirituelles Wachstum in Helsinki besuchte. Von da an hatte Veikko eine Verbindung zu Außerirdischen: Er empfing Nachrichten von übernatürlichen Wesen und verbreitete sie weiter. Er betätigte sich als spiritueller Heiler, an den sich Menschen aus der Umgebung mit ihren Problemen wandten. Weil der zwölfjährige Einari als einziges Familienmitglied die Begeisterung des Vaters teilte, wurde er Veikkos Lehrling. Gemeinsam warteten sie nächtelang in ihrem Auto auf die Landung von UFOs. Und die Serie „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“, die Vater und Sohn aufmerksam verfolgten, wurde plötzlich Realität. Einari hat mit seinem Vater nie über seine Wahrnehmung dieses Umfelds gesprochen, das er erst als Erwachsener zu hinterfragen begann. Veikko weiß nicht, dass sein Sohn den Wahrheitsgehalt seiner Kindheitserlebnisse irgendwann zu bezweifeln begann. Heute fällt es Einari schwer, an übernatürliche Phänomene zu glauben. Mit der notwendigen Distanz und nicht ohne Humor erzählt Einari Paakkanen seine ganz persönliche Geschichte: „Dieser Film ist eine Reise zu meinem Vater, mit dem Versuch, die Wahrheit zu erfahren.“ Der Film wirft interessante, universelle Fragen auf. Viele Menschen glauben, dass es Dinge gibt, die weder wissenschaftlich noch logisch erklärt werden können. Doch wie kann man derart gegensätzliche Weltanschauungen miteinander in Einklang bringen? Wie können wir herausfinden, was in der Vergangenheit wirklich stattgefunden hat?

Besetzung und stab
  • Regie:Einari Paakkanen
  • Land:Finnland, Frankreich
  • Jahr:2016
  • Herkunft:YLE
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