Themenabend

Lautlos im Weltraum

Spielfilm -
86 Min.
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    • Sendetermine:
    • Montag, 08. August um 21.50 Uhr
    • Livestream: nein
    • Online verfügbar: nein

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Mit beeindruckendem technischen Aufwand überzeugend inszenierter Debütfilm (1972) des Spezialeffekte-Fachmanns Douglas Trumbull: Im Weltraum unternimmt ein Astronaut (Jesse Vint) alles, um die letzten Naturreserven der Erde zu retten. Ein Mahnmal für den Erhalt der Natur, ein kluger Science-Fiction-Film ohne großen Krawall, dafür mit zeitloser ökologischer Botschaft.

In der Zukunft werden die letzten Bäume und Pflanzen der Erde im Weltall verwahrt, in Naturreservaten unter riesigen Glaskuppeln, während auf dem Heimatplaneten alles pflanzliche Leben ausgestorben ist. Auf einer Raumstation geht vor allem der Astronaut Freeman Lowell der Pflege der einzigartigen Fracht mit Sorgfalt und Hingabe nach, anders als seine Kollegen, die bereits jede Wertschätzung gegenüber der Natur verloren haben. Als dann der Aufruf an die Besatzung kommt, auf die Erde zurückzukehren und vorher die Treibhäuser aus Kostengründen zu zerstören, wird Lowell rebellisch und kämpft fortan noch verbissener um die Erhaltung der botanischen Kulturen. Auch wenn das bedeutet, moralische Grenzen zu überschreiten.Das (New) Hollywood Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre war offen für Experimente. In diesem Klima entstand "Lautlos im Weltraum", die erste Regiearbeit des Spezialeffekte-Technikers Douglas Trumbull. Am Drehbuch hatten neben Deric Washburn auch Michael Cimino und Steven Bochco mitgewirkt. Über weite Strecken wird der Film zum intensiven Kammerspiel, mit einem groß aufspielenden Bruce Dern. Die technische Umsetzung ist erwartungsgemäß gelungen, die Bilder vom Weltall und von den Raumstationen sind beeindruckend. Ein besonderer Clou sind die ebenso überzeugend gestalteten kleinen Roboter auf der Station, hüfthohe Modelle, in denen während des Drehs tatsächlich echte Menschen steckten. Für die Musik des intelligenten und kritischen Science-Fiction-Klassikers konnte Protestsong-Ikone Joan Baez gewonnen werden.

Besetzung und stab
  • Schnitt:Aaron Stell
  • Musik:Peter Schickele, Joan Baez
  • Produktion:Universal Pictures, Douglas Trumbull-Michael Gruskoff Productions
  • Produzent/-in:Douglas Trumbull, Michael Gruskoff, Marty Hornstein
  • Regie:Douglas Trumbull
  • Drehbuch:Michael Cimino, Steven Bochco, Deric Washburn
  • Mit: Jesse Vint (Andy Wolf)
    Bruce Dern (Freeman Lowell)
    Cliff Potts (John Keenan)
    Ron Rifkin (Marty Barker)
    Mark Persons (Robot Zwei)
    Cheryl Sparks (Robot Eins)
  • Land:USA
  • Jahr:1972
  • Herkunft:ZDF
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    In der Zukunft werden die letzten Bäume und Pflanzen der Erde im Weltall verwahrt, in Naturreservaten unter riesigen Glaskuppeln, während auf dem Heimatplaneten alles pflanzliche Leben ausgestorben ist. Auf einer Raumstation geht vor allem der Astronaut Freeman Lowell der Pflege der einzigartigen Fracht mit Sorgfalt und Hingabe nach, anders als seine Kollegen, die bereits jede Wertschätzung gegenüber der Natur verloren haben. Als dann der Aufruf an die Besatzung kommt, auf die Erde zurückzukehren und vorher die Treibhäuser aus Kostengründen zu zerstören, wird Lowell rebellisch und kämpft fortan noch verbissener um die Erhaltung der botanischen Kulturen. Auch wenn das bedeutet, moralische Grenzen zu überschreiten.Das (New) Hollywood Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre war offen für Experimente. In diesem Klima entstand "Lautlos im Weltraum", die erste Regiearbeit des Spezialeffekte-Technikers Douglas Trumbull. Am Drehbuch hatten neben Deric Washburn auch Michael Cimino und Steven Bochco mitgewirkt. Über weite Strecken wird der Film zum intensiven Kammerspiel, mit einem groß aufspielenden Bruce Dern. Die technische Umsetzung ist erwartungsgemäß gelungen, die Bilder vom Weltall und von den Raumstationen sind beeindruckend. Ein besonderer Clou sind die ebenso überzeugend gestalteten kleinen Roboter auf der Station, hüfthohe Modelle, in denen während des Drehs tatsächlich echte Menschen steckten. Für die Musik des intelligenten und kritischen Science-Fiction-Klassikers konnte Protestsong-Ikone Joan Baez gewonnen werden.

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    • Schnitt:Aaron Stell
    • Musik:Peter Schickele, Joan Baez
    • Produktion:Universal Pictures, Douglas Trumbull-Michael Gruskoff Productions
    • Produzent/-in:Douglas Trumbull, Michael Gruskoff, Marty Hornstein
    • Regie:Douglas Trumbull
    • Drehbuch:Michael Cimino, Steven Bochco, Deric Washburn
    • Mit: Jesse Vint (Andy Wolf)
      Bruce Dern (Freeman Lowell)
      Cliff Potts (John Keenan)
      Ron Rifkin (Marty Barker)
      Mark Persons (Robot Zwei)
      Cheryl Sparks (Robot Eins)
    • Land:USA
    • Jahr:1972
    • Herkunft:ZDF
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