Themenabend

Aufstieg und Fall der Elisabeth Vigée Le Brun

Dokumentarfilm -
95 Min.
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 14. August um 6.55 Uhr
    • Montag, 18. Juli um 9.20 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 19. Oktober 2015 bis zum 27. Oktober 2015

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Die Französin Elisabeth Vigée Le Brun (1755-1842) ist eine der berühmtesten Porträtmalerinnen Europas. Aufgrund ihrer außerordentlichen Begabung beginnt ein Aufstieg bis in die höchsten Kreise. Doch die Lieblingsmalerin von Königin Marie Antoinette muss während der Französischen Revolution ins Exil fliehen und reist daraufhin 13 Jahre lang quer durch Europa ...

"Zwischen zwei Jahrhunderten wie am Zusammenfluss zweier Ströme" - diese Worte von Chateaubriand könnten für Élisabeth Louise Vigée Le Brun geschrieben worden sein. Sie wurde am 17. April 1755 geboren, einige Monate vor Marie-Antoinette. Sie wurde deren Lieblingsmalerin und führte ein äußerst abwechslungsreiches Leben: Sie reiste quer durch Europa, erlebte acht verschiedene Regimes, malte mehr als 660 Porträts und empfing in ihrem Salon die politische und künstlerische Elite ihrer Zeit.

Quentin de La Tour oder Jean-Baptiste Greuze gehören zu den gefragtesten Porträtmalern des 18. Jahrhunderts. Der Vater von Élisabeth Louise war ebenfalls Porträtmaler und frequentierte die schöngeistigen Kreise der reichen Pariser Bourgoisie. Vor seiner Staffelei posierten Künstler, Bürger und Adelige. Bereits als Kind lernte sie von ihm in seinem Atelier das Zeichnen mit Pastellkreide. Mit 14 Jahren malt sie erste Bilder ihres Bruders und ihrer Mutter, die ganz Paris von ihr reden machten. Bald bekommt sie erste bezahlte Aufträge. Sie ist schön, kultiviert und hat so großes Talent, so dass sie im Jahr 1778 offiziell nach Versailles berufen wird, um Marie-Antoinette zu malen.

Im Oktober 1789 floh sie vor der Französischen Revolution ins Exil, was sie auf eine 13 Jahre lange Reise durch Italien, Russland, Österreich, England und in die Schweiz führte. An den größten Höfen von ganz Europa erntete sie als Porträtmalerin nicht nur viel Ruhm, sondern verdiente auch gutes Geld. Für eine Frau im 18. Jahrhundert genoss Élisabeth Vigée-Lebrun erstaunliche Freiheiten. Der Dokumentarfilm, lässt Experten und Kunsthistoriker zu Wort kommen und taucht in die Epoche ein, in der ihr Werk entstand. Spielszenen und historisches Bildmaterial geben einen authentischen Einblick in ihr Leben und die Gesellschaft des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts.

Besetzung und stab
  • Autor:Arnaud Xainte, Jean-Frédéric Thibault
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2014
  • Herkunft:ARTE F
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