Abenteuer Archäologie

Groß-Simbabwe: Enthüllung einer Ruinenstadt

Entdeckung -
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    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 9. Februar um 15.50 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 9. Februar bis zum 10. April 2017
    • Verfügbar in Europa

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Forscher aus aller Welt versuchen, die großen Geheimnisse der Geschichte zu lüften. Peter Eeckhout berichtet von ihren jüngsten Entdeckungen. In dieser Folge: Groß-Simbabwe, eine der faszinierendsten Ruinenstädte Afrikas, die seit 1986 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. Die ersten europäischen Entdecker hatten lange Zeit bestritten, dass die Stadt von Afrikanern erbaut wurde.

In Simbabwe, auf dem afrikanischen Zentralplateau, wollen Archäologen eine lange unzugängliche Stätte wieder ausgraben. Groß-Simbabwe gehört zu den faszinierendsten Ruinenstädten des subsaharischen Afrika. Die Ansiedlung war die Hauptstadt des untergegangenen Munhumutapa-Reiches, das außer dem heutigen Simbabwe auch Teile von Mosambik umfasste. Groß-Simbabwe hatte in seiner Blütephase vom 11. bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts bis zu 18.000 Einwohner, wurde von den Monarchen Simbabwes als königlicher Palast genutzt und war das politische Machtzentrum. Die ersten europäischen Entdecker des frühen 20. Jahrhunderts hielten die monumentalen Ruinen nicht für das Werk von Afrikanern, sondern schrieben sie den antiken Phöniziern zu. Diese Theorie nutzte der Kolonialmacht in Südrhodesien, das damals eine britische Kronkolonie war, und bestritt den wahren Ursprung der Ruinenstätte. Aktuellere Forschungen widerlegten die These jedoch schnell: Groß-Simbabwe wurde von den Shona erbaut, einem afrikanischen Volk, das noch heute mehr als die Hälfte der Landesbevölkerung ausmacht.

Besetzung und stab
  • Regie:Agnès Molia, Mikael Lefrançois
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ARTE F
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