Abenteuer Archäologie

Die Ruinen von Pachacamac

Entdeckung -
26 Min.
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    • Sendetermine:
    • Dienstag, 31. Januar um 16.00 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 31. Januar bis zum 1. April 2017

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In dieser Folge reist der belgische Archäologe Peter Eeckhout nach Pachacamac, einer antiken Stadt in Peru, die einst ein bedeutender Wallfahrtsort der Inkas war. Dort hat Eeckhout über die letzten 20 Jahre eigene Forschungen unternommen, die nun zu erstaunlichen Erkenntnissen führten.

In dieser Folge reist Peter Eeckhout in die peruanische Stadt Pachacamac. Zur Zeit der Inkas war die antike Stadt ein bedeutender Pilgerort, vergleichbar mit dem christlichen Wallfahrtsort Lourdes im Süden Frankreichs. Dort führt Peter Eeckhout im Rahmen seiner archäologischen Forschungen seit 20 Jahren Grabungen durch. Aus Berichten der Konquistadoren ist bekannt, dass die Stadt im 15. und 16. Jahrhundert eine Pilgerstätte war. Aber für wen? Und was erhofften sich die Menschen an diesem Ort? Dieser Frage versucht Peter Eeckhout auf den Grund zu gehen. Schätzungsweise 80.000 Mumien liegen im Boden des rund 600 Hektar großen Ruinenfeldes – eine enorme Zahl, die belegt, dass einst sehr viele Menschen an diesen Ort gekommen sind. Aus den Berichten der spanischen Eroberer geht hervor, dass die Stadt eine der wichtigsten Kultstätten der Inkas war, benannt nach der Gottheit Pachacamac, der sie hier huldigten. Pachacamac war eine Art Schöpfergott, gleichzeitig aber auch der Gott der Erdbeben, des Todes, der Krankheit und der Fruchtbarkeit. Der Anthropologe Lawrence Owens untersucht die Skelette der Mumien und ihm gelingt es, auf diese Weise Rückschlüsse auf das Geschlecht der Mumien zu ziehen. Bei der Untersuchung stellt er außerdem fest, dass die Skelette Spuren von seltenen Erkrankungen aufweisen. Beherbergte Pachacamac womöglich ein Orakel, dem die Inkas eine heilende Wirkung zuschrieben?

Besetzung und stab
  • Regie:Agnès Molia, Thibaud Marchand
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ARTE F
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