Themenabend

Kann man Gott beleidigen?

Der Streit um Blasphemie

Dokumentation -
52 Min.
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    • Sendetermine:
    • Mittwoch, 14. Dezember um 22.05 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 14. Dezember bis zum 14. März 2017

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In der heutigen Zeit, in der Religion weltweit an Bedeutung gewinnt oder gar zu einem Politikum wird, das Terror und Gewalt auf den Plan ruft, ist Blasphemie ein brisantes Thema. Die Dokumentation geht der Frage nach, wie sich Künstler, Filmemacher und Karikaturisten positionieren, deren Werke sich aus unterschiedlichen Lagern den Vorwurf der Gotteslästerung eingehandelt haben.

Blasphemie ist ein brisantes Thema in Zeiten, in denen Religion weltweit an Bedeutung gewinnt oder sogar zu einem Politikum werden kann, das Terror und Gewalt auf den Plan ruft. Die Ereignisse seit der Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie bis hin zum Terroranschlag auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris haben die Debatte um Blasphemie zugespitzt auf eine Frontstellung: hier die Meinungsfreiheit, dort der Respekt vor der Religion. Vor allem Künstler und Karikaturisten sehen sich seit jeher mit dem Vorwurf der Blasphemie konfrontiert, wenn sie mit ihren Werken eine Vertiefung religiöser Motive vorantreiben oder bewusst kirchliche Institutionen attackieren wollten. Die Dokumentation geht dem Streit um Blasphemie in der Kunst nach und fragt Vertreter aller Glaubensrichtungen, wie sie das Thema Gotteslästerung bewerten. Dabei schaut sie zurück auf die Ursprünge der Religion und ordnet das Thema Blasphemie historisch ein. Sie stellt Werke von Künstlern, Filmemachern und Karikaturisten vor, die als blasphemisch bezeichnet wurden und die teils drastische Konsequenzen nach sich zogen. Wie beim dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard, der seit der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen unter Polizeischutz steht. Die österreichischen Künstler Hermann Nitsch und Deborah Sengl thematisieren mit ihrer Kunst gesellschaftliche Missstände und setzen hierfür christliche Symbole ein. Der Karikaturist Gerhard Haderer hat sich häufig mit dem Machtphänomen der katholischen Kirche beschäftigt, und die Filme Ulrich Seidls liefern immer wieder Stoff für hitzige Blasphemie-Diskussionen.

Besetzung und stab
  • Regie:Werner Köhne
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ZDF
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    Blasphemie ist ein brisantes Thema in Zeiten, in denen Religion weltweit an Bedeutung gewinnt oder sogar zu einem Politikum werden kann, das Terror und Gewalt auf den Plan ruft. Die Ereignisse seit der Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie bis hin zum Terroranschlag auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris haben die Debatte um Blasphemie zugespitzt auf eine Frontstellung: hier die Meinungsfreiheit, dort der Respekt vor der Religion. Vor allem Künstler und Karikaturisten sehen sich seit jeher mit dem Vorwurf der Blasphemie konfrontiert, wenn sie mit ihren Werken eine Vertiefung religiöser Motive vorantreiben oder bewusst kirchliche Institutionen attackieren wollten. Die Dokumentation geht dem Streit um Blasphemie in der Kunst nach und fragt Vertreter aller Glaubensrichtungen, wie sie das Thema Gotteslästerung bewerten. Dabei schaut sie zurück auf die Ursprünge der Religion und ordnet das Thema Blasphemie historisch ein. Sie stellt Werke von Künstlern, Filmemachern und Karikaturisten vor, die als blasphemisch bezeichnet wurden und die teils drastische Konsequenzen nach sich zogen. Wie beim dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard, der seit der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen unter Polizeischutz steht. Die österreichischen Künstler Hermann Nitsch und Deborah Sengl thematisieren mit ihrer Kunst gesellschaftliche Missstände und setzen hierfür christliche Symbole ein. Der Karikaturist Gerhard Haderer hat sich häufig mit dem Machtphänomen der katholischen Kirche beschäftigt, und die Filme Ulrich Seidls liefern immer wieder Stoff für hitzige Blasphemie-Diskussionen.

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    • Jahr:2016
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