John Travolta - Rückkehr nach Hollywood

Kino -
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 19. März um 22.00 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 19. März bis zum 26. März 2017
    • Verfügbar in Europa

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Er war der Schauspieler mit dem größten Sex-Appeal der 70er Jahre, der beste Tänzer der Welt und der King of Cool, der schon mit seinem ersten Film zur Legende wurde: John Travolta. Mit "Saturday Night Fever" (1977) und "Grease" (1978) wurde Travolta im Disco-Zeitalter quasi über Nacht bekannt. Mit Tarantinos "Pulp Fiction" (1994) wurde er als Kultschauspieler wiederentdeckt.

Travolta spielte im Laufe seiner Karriere in mehr als 50 Filmen. Sein Charme ist bis heute entwaffnend. Er kannte dabei Höhen und Tiefen. Zunächst spielte er am Theater und am Broadway, bevor sich durch seinen Auftritt in der Sitcom „Welcome Back, Kotter“, das Blatt wendete. Seine Figur, Vinnie Barbarino, ein witziger, respektloser, unverbesserlicher Aufreißer, der jeden Abend ein anderes Mädchen abschleppt, stiehlt mit Sätzen, die Kult werden, allen die Show. Millionen junger Mädchen verlieben sich in ihn, und alle Jungs träumen davon, so zu sein wie er. Und so wird aus Travolta, dem schüchternen, zurückhaltenden Knaben, plötzlich das neue Idol der amerikanischen Teenager. Mit nur 22 Jahren muss Travolta darum kämpfen, nicht völlig hinter dieser Figur zu verschwinden. „Saturday Night Fever“ (1977) sollte dann die Popkultur für immer verändern und Travolta im Alter von 23 Jahren schlagartig berühmt machen: Er löst eine wahre Travolta-Mania aus. Sein außerordentliches tänzerisches Talent beeindruckt Fred Astaire und beeinflusst Michael Jackson. Im Mai 1978, keine sechs Monate nach „Saturday Night Fever“, startet „Grease“, und die Begeisterung für den Schauspieler wird sogar noch größer. Ende der 70er Jahre erreicht die Travolta-Mania ihren Höhepunkt, und es ist, als könne sie nie abebben. „Grease“ avanciert schnell zum erfolgreichsten Musicalfilm aller Zeiten. Aber Travolta lässt sich nicht auf eine Rolle beschränken: In den 70er Jahren träumten die Jugendlichen davon, Tony Manero aus „Saturday Night Fever“ zu sein; die Popcorn-Kids der 80er sahen in Travolta nach seiner Rolle in „Kuck’ mal, wer da spricht!“ den idealen Vater; und die desillusionierte Generation der 90er Jahre vergötterte den lässigen Killer aus „Pulp Fiction“. Ein Schauspieler, der die Jugend dreier Generationen begeisterte – ein absolutes Phänomen. Travolta hört nicht auf, sich neu zu erfinden. ARTE präsentiert eine neue, faszinierende Sichtweise auf das Phänomen Travolta, blickt dabei aber auch auf berufliche Misserfolge und private Rückschläge – wie den Tod seiner Lebensgefährtin Diana Hyland, die im Alter von kaum 41 Jahren an Krebs stirbt, und den tragischen Tod seines Sohnes Jett.

Besetzung und stab
  • Regie:Clélia Cohen; Antoine Coursat
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ARTE F
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