Themenabend

Die Tiefe

Spielfilm -
88 Min.
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    • Sendetermine:
    • Freitag, 2. Dezember um 2.05 Uhr
    • Mittwoch, 16. November um 22.55 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 16. November bis zum 24. November 2016

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Eisige See, klirrende Kälte: Der Fischkutter, auf dem Gulli (Olafur Darri Olafsson) seinen Dienst versieht, ist gekentert, die anderen Crewmitglieder ertrunken oder erfroren. Nur Gulli schwimmt weiter und weiter ... - Islands Kultregisseur Baltasar Kormákur verfilmt eine wahre Begebenheit, die sich 1984 in seiner Heimat zugetragen hat.

Island, 1984: Noch leicht verkatert von der Party am Vorabend beladen Gulli, Koch Palli und die anderen Fischer ihren Kutter. Als die sechs ihren Lieben zum Abschied eilig einen Kuss auf die Wange drücken, ahnen sie nicht, dass die „Breki” nur noch als Wrack in den Heimathafen zurückkehren wird. Alles scheint wie immer, als die Crew auf die Westmännerinseln zusteuert. Doch der Meeresabschnitt ist berüchtigt für seine heimtückischen Felsen und treibt allen Fischern regelmäßig Schweißperlen auf die Stirn. Auch für die sechs werden die Felsen zur Todesfalle: Das Schleppnetz verfängt sich, das Schiff neigt sich gefährlich – und kentert binnen Sekunden.

Für die Crew beginnt ein erbitterter Kampf ums Überleben und gegen die Übermacht der Natur. Die Männer versuchen, vorbeikommende Schiffe auf sich aufmerksam zu machen, doch ihre verzweifelten Schreie verhallen unbemerkt in der eisigen Winternacht. Zur Rettungsinsel tauchen, die auf dem Kutterdeck festgezurrt ist: unmöglich. Nach und nach muss Gulli zusehen, wie seine Kollegen und Freunde erfrieren oder in den eisigen Fluten versinken.

Einzig Gulli wird nicht von der Tiefe geschluckt, sondern – nachdem er sich seiner Rettungsweste entledigt hat – schwimmt und schwimmt und schwimmt. Immer wieder drohen Kälte und bleierne Müdigkeit seine Muskeln zu lähmen. Doch wie in Trance hält Gulli durch – und wird zum Mythos ...

Baltasar Kormákur ließ sich von der beeindruckenden Geschichte des isländischen Fischers Gudlaugur Fridpórsson inspirieren, der sechs Stunden lang bei fünf Grad Celsius im Wasser überlebte und danach zum Forschungsobjekt wurde.

Besetzung und stab
  • Kamera:Bergsteinn Björgúlfsson
  • Schnitt:Sverrir Kristjánsson, Elísabet Ronaldsdóttir
  • Musik:Daníel Bjarnason, Ben Frost
  • Produktion:Blueeyes Productions, Filmhuset Produksjoner
  • Produzent/-in:Agnes Johansen, Baltasar Kormákur
  • Regie:Baltasar Kormákur
  • Drehbuch:Baltasar Kormákur, Jón Atli Jónasson
  • Mit: Olafur Darri Olafsson (Gulli)
    Joi Johannsson (Palli)
    Porbjörg Helga Porgilsdóttir (Halla)
    Stefán Hallur Stefánsson (Jón)
    Pröstur Leó Gunnarsson (Lárus)
    Björn Thors (Hannes)
    Walter Geir Grímsson (Raggi)
  • Land:Island
  • Jahr:2012
  • Herkunft:ARTE F
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    Island, 1984: Noch leicht verkatert von der Party am Vorabend beladen Gulli, Koch Palli und die anderen Fischer ihren Kutter. Als die sechs ihren Lieben zum Abschied eilig einen Kuss auf die Wange drücken, ahnen sie nicht, dass die „Breki” nur noch als Wrack in den Heimathafen zurückkehren wird. Alles scheint wie immer, als die Crew auf die Westmännerinseln zusteuert. Doch der Meeresabschnitt ist berüchtigt für seine heimtückischen Felsen und treibt allen Fischern regelmäßig Schweißperlen auf die Stirn. Auch für die sechs werden die Felsen zur Todesfalle: Das Schleppnetz verfängt sich, das Schiff neigt sich gefährlich – und kentert binnen Sekunden.

    Für die Crew beginnt ein erbitterter Kampf ums Überleben und gegen die Übermacht der Natur. Die Männer versuchen, vorbeikommende Schiffe auf sich aufmerksam zu machen, doch ihre verzweifelten Schreie verhallen unbemerkt in der eisigen Winternacht. Zur Rettungsinsel tauchen, die auf dem Kutterdeck festgezurrt ist: unmöglich. Nach und nach muss Gulli zusehen, wie seine Kollegen und Freunde erfrieren oder in den eisigen Fluten versinken.

    Einzig Gulli wird nicht von der Tiefe geschluckt, sondern – nachdem er sich seiner Rettungsweste entledigt hat – schwimmt und schwimmt und schwimmt. Immer wieder drohen Kälte und bleierne Müdigkeit seine Muskeln zu lähmen. Doch wie in Trance hält Gulli durch – und wird zum Mythos ...

    Baltasar Kormákur ließ sich von der beeindruckenden Geschichte des isländischen Fischers Gudlaugur Fridpórsson inspirieren, der sechs Stunden lang bei fünf Grad Celsius im Wasser überlebte und danach zum Forschungsobjekt wurde.

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  • Besetzung und Stab
    • Kamera:Bergsteinn Björgúlfsson
    • Schnitt:Sverrir Kristjánsson, Elísabet Ronaldsdóttir
    • Musik:Daníel Bjarnason, Ben Frost
    • Produktion:Blueeyes Productions, Filmhuset Produksjoner
    • Produzent/-in:Agnes Johansen, Baltasar Kormákur
    • Regie:Baltasar Kormákur
    • Drehbuch:Baltasar Kormákur, Jón Atli Jónasson
    • Mit: Olafur Darri Olafsson (Gulli)
      Joi Johannsson (Palli)
      Porbjörg Helga Porgilsdóttir (Halla)
      Stefán Hallur Stefánsson (Jón)
      Pröstur Leó Gunnarsson (Lárus)
      Björn Thors (Hannes)
      Walter Geir Grímsson (Raggi)
    • Land:Island
    • Jahr:2012
    • Herkunft:ARTE F
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