Themenabend

Von Menschen und Pferden

Spielfilm -
76 Min.
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    • Sendetermine:
    • Mittwoch, 07. September um 20.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 07. September bis zum 14. September 2016

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Ein lakonisch-skurriler Aufgalopp ineinander verwobener Episoden, die das innige Verhältnis von Mensch und Pferd auf Island mal komisch, mal tragisch variieren. Das auf internationalen Festivals vom Publikum gefeierte Spielfilmdebüt (2013) des isländischen Regisseurs Benedikt Erlingsson erhielt weltweit geradezu hymnische Kritiken und wurde mit zahllosen Preisen ausgezeichnet.

Kolbeinn ist ein penibler, etwas steif wirkender, verklemmter Mann in den besten Jahren. Sein ganzer Stolz ist eine zierliche weiße Islandstute, auf der er gerne stets korrekt gekleidet ausreitet. Die Leidenschaft für sein Pferd wird nur noch übertroffen durch die Liebe zu einer Frau. Länger schon macht er der jungen Witwe Solveig den Hof, die nur einen kurzen Ritt von ihm entfernt lebt. Unglücklicherweise ist das Objekt seiner Begierde stolze Besitzerin eines rassigen schwarzen Hengstes, auf den wiederum seine Stute ein Auge geworfen hat. Die Konsequenzen dieser Leidenschaft werden sich als fatal erweisen. Als die Pferde an einem schönen Frühlingstag ihrem Verlangen nach körperlicher Vereinigung nicht mehr widerstehen können, freilich während Kolbeinn, der stolze Reitersmann, noch auf der Stute sitzt, nimmt die Geschichte kein gutes Ende.

Dies ist nur die erste von insgesamt sechs Geschichten, die Regisseur Benedikt Erlingsson zu einer höchst unterhaltsamen Hommage an die einzigartigen Menschen und Pferde seiner Heimat in einem wunderbaren Reigen lose verknüpft hat. Mal schwarzhumorig, mal tragisch und romantisch, mal einfach nur komisch, manchmal alles zugleich, entfaltet sich vor den Augen des Betrachters ein lakonisch-skurriler Aufgalopp ländlicher Dramen aus Island, in deren Zentrum Islandpferde und ihre Beziehung zum Menschen stehen. "Das Pferd in uns" ist dann auch die wörtliche Übertragung des isländischen Originaltitels ins Deutsche. Peter Bradshaw, der Filmkritiker des Guardian, jubelte: "Herrlich ... spektakulär ... zärtlich ... ein unglaublicher Film".

Besetzung und stab
  • Kamera:Bergsteinn Björgúlfsson
  • Schnitt:David Alexander Corno
  • Musik:Davíð Þór Jónsson
  • Produktion:Filmhuset, Leiknar Myndir, Gulldrenginn, Mogodor Film, Hughrif
  • Produzent/-in:Friðrik Þór Friðriksson, Christoph Thoke, Gudrun Edda Thorhanesdottir, Egil Ødegård
  • Regie:Benedikt Erlingsson
  • Drehbuch:Benedikt Erlingsson
  • Mit: Ingvar Eggert Sigurðsson (Kolbeinn)
    Charlotte Bøving (Solveig)
    Johann Pall Oddson (Jon)
    Kristbjörg Kjeld (Hildur)
    Steinn Ármann Magnússon (Vernhardur)
    Sigríður María Egilsdóttir (Jóhanna)
    Helgi Björnsson (Egill)
    Kjartan Ragnarsson (Grimur)
    Juan Camillo Roman Estrada (Juan Camillo)
  • Land:Island, Deutschland
  • Jahr:2013
  • Herkunft:ZDF
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    Kolbeinn ist ein penibler, etwas steif wirkender, verklemmter Mann in den besten Jahren. Sein ganzer Stolz ist eine zierliche weiße Islandstute, auf der er gerne stets korrekt gekleidet ausreitet. Die Leidenschaft für sein Pferd wird nur noch übertroffen durch die Liebe zu einer Frau. Länger schon macht er der jungen Witwe Solveig den Hof, die nur einen kurzen Ritt von ihm entfernt lebt. Unglücklicherweise ist das Objekt seiner Begierde stolze Besitzerin eines rassigen schwarzen Hengstes, auf den wiederum seine Stute ein Auge geworfen hat. Die Konsequenzen dieser Leidenschaft werden sich als fatal erweisen. Als die Pferde an einem schönen Frühlingstag ihrem Verlangen nach körperlicher Vereinigung nicht mehr widerstehen können, freilich während Kolbeinn, der stolze Reitersmann, noch auf der Stute sitzt, nimmt die Geschichte kein gutes Ende.

    Dies ist nur die erste von insgesamt sechs Geschichten, die Regisseur Benedikt Erlingsson zu einer höchst unterhaltsamen Hommage an die einzigartigen Menschen und Pferde seiner Heimat in einem wunderbaren Reigen lose verknüpft hat. Mal schwarzhumorig, mal tragisch und romantisch, mal einfach nur komisch, manchmal alles zugleich, entfaltet sich vor den Augen des Betrachters ein lakonisch-skurriler Aufgalopp ländlicher Dramen aus Island, in deren Zentrum Islandpferde und ihre Beziehung zum Menschen stehen. "Das Pferd in uns" ist dann auch die wörtliche Übertragung des isländischen Originaltitels ins Deutsche. Peter Bradshaw, der Filmkritiker des Guardian, jubelte: "Herrlich ... spektakulär ... zärtlich ... ein unglaublicher Film".

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  • Besetzung und Stab
    • Kamera:Bergsteinn Björgúlfsson
    • Schnitt:David Alexander Corno
    • Musik:Davíð Þór Jónsson
    • Produktion:Filmhuset, Leiknar Myndir, Gulldrenginn, Mogodor Film, Hughrif
    • Produzent/-in:Friðrik Þór Friðriksson, Christoph Thoke, Gudrun Edda Thorhanesdottir, Egil Ødegård
    • Regie:Benedikt Erlingsson
    • Drehbuch:Benedikt Erlingsson
    • Mit: Ingvar Eggert Sigurðsson (Kolbeinn)
      Charlotte Bøving (Solveig)
      Johann Pall Oddson (Jon)
      Kristbjörg Kjeld (Hildur)
      Steinn Ármann Magnússon (Vernhardur)
      Sigríður María Egilsdóttir (Jóhanna)
      Helgi Björnsson (Egill)
      Kjartan Ragnarsson (Grimur)
      Juan Camillo Roman Estrada (Juan Camillo)
    • Land:Island, Deutschland
    • Jahr:2013
    • Herkunft:ZDF
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