Themenabend

360° Geo Reportage

Kenias Spürhunde - Rettung für die Elefanten

Reportage -
43 Min. - 2026 Aufrufe
  • SENDETERMINE UND VERFÜGBARKEIT Descendre

    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 13. Oktober um 12.25 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 07. Januar bis zum 06. Februar 2016
    • Weltweit verfügbar

    Mich per E-Mail erinnern

    Stunden vor der nächsten Ausstrahlung dieses Programms eine E-Mail als Erinnerung.

    ARTE garantiert, dass die angegebene E-Mail-Adresse nur für den Versand dieser Erinnerungsmail verwendet wird.

Der Amboseli-Nationalpark in Kenia ist eines der letzten Naturparadiese der Erde. Seine endlosen Savannen sind für etliche Wildtiere ein wichtiger Rückzugsraum. Ihrem Schutz hat sich die Naturschutzorganisation Big Life verschrieben. Deren Ranger führen einen erbitterten Kampf gegen Wilderer und ihre Helfershelfer. Nur so können die letzten der großen Wildtiere überleben ...

Zurzeit werden jedes Jahr allein in Afrika etwa 35.000 Elefanten abgeschlachtet. Meist haben es die Wilderer auf das Elfenbein abgesehen, das vor allem in China reißenden Absatz findet. Geht das Gemetzel weiter, so schätzen Fachleute, wird es innerhalb der nächsten 15 Jahre in Afrika keine freilebenden Elefanten mehr geben. Eine im Jahre 2011 gegründete Hundestaffel von sogenannten Tracker Dogs ist im Kampf gegen Wilderer eine scharfe Waffe der kenianischen Naturschutzorganisation Big Life. Mit Hilfe dieser Spürhunde ziehen Kenias Tierschützer in den Kampf gegen die Wilderer.

Der Chef der Hundestaffel ist Mutinda, der selbst ein gefürchteter Wilderer war, bevor er die Seiten wechselte, um als Ranger seinen Dienst zu tun. Mutinda kennt viele Tricks und Fluchtwege der Wilderer. Doch das Einsatzgebiet ist riesig und umfasst Gebiete in Kenia und in Tansania. So ist es schlicht nicht möglich, überall Ranger zu postieren.

Die Ursache aller Wilderei ist die explosionsartig gestiegene Nachfrage nach Elfenbein durch die neue chinesische Mittelschicht. Big Life hat eine klare Botschaft an alle Wilderer: "Es lohnt sich nicht. Wir fassen jeden, der den Wildtieren schadet!" Nur das kann Wilderer abschrecken. Mutinda ist so oft es geht mit seiner erfahrenen Hündin Dede im Einsatz. Die Treffgenauigkeit der Spürhunde ist bei Wilderern gefürchtet. Viele von ihnen verstehen nicht, wie sie bereits innerhalb von 72 Stunden nach der unbeobachteten Tat gestellt werden können. Doch der Spürnase von Mutindas Hündin Dede entgeht nichts.

Besetzung und stab
  • Regie:Michael Deffert
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2015
Kommentare (0)