Xenius

Textilien: Werkstoff der Zukunft?

Entdeckung -
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    • Sendetermine:
    • Samstag, 25. Februar um 7.30 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 25. Februar bis zum 26. Mai 2017
    • Weltweit verfügbar

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Wir kennen Textilien vor allem als Bettwäsche, Handtuch oder Pullover, doch sie können noch weitaus mehr. Die Fasern der Zukunft heißen jedoch nicht Baumwolle und Polyester, sondern Carbon und Aramid. Sie sind leichter und flexibler als andere Materialien. Sind Textilien gar die Werkstoffe der Zukunft? Und werden sie vielleicht sogar bald genutzt, um Häuser zu bauen ..?

Was haben der Burdsch Chalifa in Dubai, das WM-Stadion in Manaus und der Flughafen in London Heathrow gemeinsam? Überall wurden textile Werkstoffe verbaut. Wir kennen Textilien vor allem als Bettwäsche, Handtuch oder Pullover, doch sie können noch weitaus mehr. Sind Textilien die Werkstoffe der Zukunft? Flugzeuge nutzen bereits textile Tragflächen, um durch die Lüfte zu fliegen und auch die Automobilindustrie hat den Stoff für sich entdeckt. Aber Stoff ist nicht gleich Stoff: Die Fasern der Zukunft heißen nicht Baumwolle und Polyester, sondern Carbon und Aramid. Sie sind leichter und flexibler als andere Baumaterialien. Werden Textilien vielleicht sogar bald dazu genutzt, um Häuser zu bauen? Das wollen die „Xenius“-Moderatoren genauer wissen. In Dresden treffen sie die Entwickler des sogenannten Textil-Betons: ein Material, das den herkömmlichen Beton in den Schatten stellt. Er bietet die gleiche Festigkeit, ist dabei aber leichter und dünner – ein Traum für jeden Architekten. Aber ist das auch bezahlbar? Die Materialforschung sucht immer nach neuen Stoffen. Ihre Inspiration holt sie sich auch in der Natur: Spinnenseide ist zum Beispiel ein wahrer Superstoff: Sie ist belastbarer als Stahl und flexibler als Gummi. Sie kann sich auf das Zehnfache ihrer Länge dehnen, ohne zu reißen. Auch in der Medizin ist sie nützlich, denn sie wird vom Körper nicht abgestoßen. Wissenschaftlern der Universität Bayreuth ist es gelungen, die Geheimnisse der Spinnenseide zu entschlüsseln und künstlich nachzubauen.

Besetzung und stab
  • Moderation:Dörthe Eickelberg, Pierre Girard
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2015
  • Herkunft:WDR
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