Themenabend

Xenius

Wassermangel - Geht der Welt das Wasser aus?

Magazin -
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    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 08. September um 6.25 Uhr
    • Montag, 29. August um 17.10 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 03. Juli 2015 bis zum 01. Oktober 2015
    • Weltweit verfügbar

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Obwohl 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, steuert unser Planet einer Wasserkrise entgegen. Denn sauberes Süßwasser zum Trinken, Waschen und zum Anbau unserer Nahrungsmittel ist sehr ungleich auf der Erde verteilt. Und die Ressource wird immer knapper - auf allen Kontinenten. "Xenius" geht deshalb der Frage auf den Grund, was man gegen den Wassermangel tun kann.

Ohne Wasser ist kein Leben denkbar. Doch obwohl 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, steuert unser Planet einer Wasserkrise entgegen. Denn sauberes Süßwasser zum Trinken, Waschen und zum Anbau unserer Nahrungsmittel ist sehr ungleich auf der Erde verteilt. Und die Ressource wird immer knapper - auf allen Kontinenten. "Xenius" geht deshalb der Frage auf den Grund, was man gegen den Wassermangel tun kann.

Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen im niederländischen Delft das UNESCO-IHE Institute for Water Education. Hier werden Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt in Sachen nachhaltiges Wassermanagement ausgebildet. Das Institut koordiniert Dutzende Forschungsprojekte, die über den ganzen Globus verteilt sind. Die "Xenius"-Moderatoren lernen, wo unserem Planeten das Wasser ausgeht und was man der globalen Wasserkrise ganz konkret entgegensetzen kann.

Kaum ein Kontinent steht wohl so sehr für den Wassermangel wie Afrika. Auch Südafrika schlittert geradewegs in eine Wasserkrise. Das niederschlagsarme Land hat dabei mit Herausforderungen zu kämpfen, die typisch für viele Wasser-Krisenregionen dieser Welt sind. Zum Beispiel fließen viele Abwässer ungeklärt in Flüsse und machen sie dauerhaft unbrauchbar. Forscher versuchen deshalb in einem Pilotprojekt, offene Abwasserkanäle in Armensiedlungen mit speziellen Klärpflanzen zu bestücken. Derartige Mini-Bio-Kläranlagen sollen die Abwässer kostengünstig und nachhaltig filtern und reinigen.

Doch nicht nur in Afrika, auch in Europa kann es zu Engpässen kommen. Im heißen Sommer 2012 wurde sogar in London das Wasser knapp. Der Grund: Die über 100 Jahre alten Wasserleitungen der Stadt sind mittlerweile so marode, dass riesige Mengen Trinkwasser im Untergrund versickern. Ein Problem, das auch auf andere europäische Großstädte zukommen wird. Hier braucht es technische Lösungen, um Wasser zu sparen.

Das Himalaya-Gebirge in Asien ist der Ursprung vieler riesiger Flüsse, die enorme Mengen Wasser transportieren. Und trotzdem könnte das Wasser bald nicht mehr ausreichen: Schon heute sind Indien und China die beiden größten Wasserverbraucher der Welt. Und ihr Durst wird wegen explodierender Bevölkerungs- und Wirtschaftszahlen immer größer. Die Frage nach der Wasserverteilung ist entscheidend für die ganze Region.

Besetzung und stab
  • Moderation:Emilie Langlade, Adrian Pflug
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2015
  • Herkunft:WDR
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    Ohne Wasser ist kein Leben denkbar. Doch obwohl 70 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, steuert unser Planet einer Wasserkrise entgegen. Denn sauberes Süßwasser zum Trinken, Waschen und zum Anbau unserer Nahrungsmittel ist sehr ungleich auf der Erde verteilt. Und die Ressource wird immer knapper - auf allen Kontinenten. "Xenius" geht deshalb der Frage auf den Grund, was man gegen den Wassermangel tun kann.

    Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen im niederländischen Delft das UNESCO-IHE Institute for Water Education. Hier werden Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt in Sachen nachhaltiges Wassermanagement ausgebildet. Das Institut koordiniert Dutzende Forschungsprojekte, die über den ganzen Globus verteilt sind. Die "Xenius"-Moderatoren lernen, wo unserem Planeten das Wasser ausgeht und was man der globalen Wasserkrise ganz konkret entgegensetzen kann.

    Kaum ein Kontinent steht wohl so sehr für den Wassermangel wie Afrika. Auch Südafrika schlittert geradewegs in eine Wasserkrise. Das niederschlagsarme Land hat dabei mit Herausforderungen zu kämpfen, die typisch für viele Wasser-Krisenregionen dieser Welt sind. Zum Beispiel fließen viele Abwässer ungeklärt in Flüsse und machen sie dauerhaft unbrauchbar. Forscher versuchen deshalb in einem Pilotprojekt, offene Abwasserkanäle in Armensiedlungen mit speziellen Klärpflanzen zu bestücken. Derartige Mini-Bio-Kläranlagen sollen die Abwässer kostengünstig und nachhaltig filtern und reinigen.

    Doch nicht nur in Afrika, auch in Europa kann es zu Engpässen kommen. Im heißen Sommer 2012 wurde sogar in London das Wasser knapp. Der Grund: Die über 100 Jahre alten Wasserleitungen der Stadt sind mittlerweile so marode, dass riesige Mengen Trinkwasser im Untergrund versickern. Ein Problem, das auch auf andere europäische Großstädte zukommen wird. Hier braucht es technische Lösungen, um Wasser zu sparen.

    Das Himalaya-Gebirge in Asien ist der Ursprung vieler riesiger Flüsse, die enorme Mengen Wasser transportieren. Und trotzdem könnte das Wasser bald nicht mehr ausreichen: Schon heute sind Indien und China die beiden größten Wasserverbraucher der Welt. Und ihr Durst wird wegen explodierender Bevölkerungs- und Wirtschaftszahlen immer größer. Die Frage nach der Wasserverteilung ist entscheidend für die ganze Region.

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    • Moderation:Emilie Langlade, Adrian Pflug
    • Land:Deutschland
    • Jahr:2015
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