Zu Tisch im ...

Schweizer Jura

Entdeckung -
26 Min.
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    • Sendetermine:
    • Samstag, 28. Januar um 18.45 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 28. Januar bis zum 4. Februar 2017

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Im Schweizer Kanton Jura wächst Wermut, aus dem seit über 200 Jahren Absinth gebrannt wird. Francis Martin produzierte schon Absinth als dies noch verboten war. Vor wenigen Jahren aber war es soweit: Er konnte ganz legal eine Brennerei eröffnen. Zusammen mit seinem Sohn Philippe verfeinern die Martins mit dem würzigen Absinth gerne Soufflés, Würstchen und Forellen ...

Auf den kargen Böden der Täler des Juras gedeiht der Wermut. Aus der bitteren Pflanze wird hier seit über 200 Jahren Absinth gebrannt. Das Getränk wurde Ende des 19. Jahrhunderts zu einer Modedroge der Boheme und nicht selten in gesundheitsgefährdenden Mengen konsumiert. Das hatte zur Konsequenz, dass die Herstellung und der Verkauf in Frankreich und in der Schweiz verboten wurden. Man mutmaßte damals, Absinth würde Wahnsinn und Blindheit hervorrufen. Doch nicht der Wermut macht den Absinth gefährlich, sondern sein hoher Alkoholgehalt. Seit wenigen Jahren sind die Herstellung und der Konsum von Absinth wieder erlaubt. Mit der Legalisierung eröffnete Francis Martin eine eigene kleine Brennerei. Jetzt übernimmt sein Sohn Philippe das Geschäft. Er versucht, mit einer neuen Absinth-Kreation den Erfolg des Vaters fortzuführen. Doch Absinth ist nicht allein zum Trinken da. Mit ihm lassen sich zahlreiche Gerichte verfeinern, wie Forellen, Eissoufflés oder Würstchen. Dabei spielt der Alkoholgehalt weniger eine Rolle als die verschiedenen stark aromatischen Kräuter, die im Absinth verwendet werden. Auch zum traditionellen Schweizer Käsefondue passt der Absinth. Er verleiht ihm einen kräftigen, aromatischen Geschmack.

Besetzung und stab
  • Regie:Lorenz Findeisen
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2015
  • Herkunft:ZDF
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