Themenabend

Zugvögel

Kundschafter in fremden Welten

Dokumentation -
44 Min.
  • SENDETERMINE UND VERFÜGBARKEIT Descendre

    • Sendetermine:
    • Montag, 12. Dezember um 19.30 Uhr
    • Donnerstag, 29. Dezember um 17.40 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 12. Dezember bis zum 19. Dezember 2016

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Die zweiteilige Doku begleitet mit atemberaubenden Luftaufnahmen Zugvögel in alle Welt. - Der erste Teil begibt sich mit Jungstorch Borni und seinen drei Geschwistern auf die gefährliche Reise über die Straße von Gibraltar nach Afrika. Außerdem ergründet die Doku,wie sich künftig mit Hilfe von GPS-Sensoren anhand des Vogelzuges Umweltveränderungen besser vorhersagen lassen.

„Zugvögel“ begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein – lange vor seinen Eltern – zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden; eine gefährliche Reise mit zahlreichen mörderischen Etappen. Der Flug mit Tausenden anderer Störche über die Straße von Gibraltar wird dabei erstmals mit einer gyrostabilisierten Helikopter-Kamera begleitet. Vor 150 Jahren haben Vogelkundler anhand von Pfeilspitzen, mit denen Störche aus Afrika nach Europa zurückkehrten, analysiert, wo sie den Winter verbracht hatten. Inzwischen zeichnen möglichst kleine, leichte Hightech-Sender jede Flugbewegung eines Vogels als GPS-Koordinaten auf und melden dazu Flughöhe und -geschwindigkeit, Luftwiderstand und Energieverbrauch. Künftig sollen diese Sender live per Satellit auszulesen sein – von der Sahara bis nach Sibirien. Für Martin Wikelski, Leiter des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell, beginnt damit eine neue Ära. „Über das Flugverhalten der Vögel können wir dann herausfinden, wie die Welt sich an diesem Fleck gerade verändert.“ Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Mit Graugansküken, die sich – wie man seit Konrad Lorenz weiß – leicht auf Menschen prägen lassen, wird gerade die erste Sender-Generation in mühevoller Kleinarbeit kalibriert. Denn nur wenn die Sender präzise und konstant messen, wird man in Zukunft Erstaunliches per Vogelzug erfassen und vorhersagen können – von lokalen Windverhältnissen bis zu Unwettern, drohenden Erdbeben oder Riesenheuschrecken-Plagen. Denn wenn Vögel ihre Flugroute ändern, hat das immer einen Grund. Mauersegler etwa können Unwetter erspüren, die noch 600 Kilometer entfernt sind.

Besetzung und stab
  • Regie:Freddie Röckenhaus, Petra Höfer
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2016
  • Herkunft:ZDF
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    „Zugvögel“ begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein – lange vor seinen Eltern – zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden; eine gefährliche Reise mit zahlreichen mörderischen Etappen. Der Flug mit Tausenden anderer Störche über die Straße von Gibraltar wird dabei erstmals mit einer gyrostabilisierten Helikopter-Kamera begleitet. Vor 150 Jahren haben Vogelkundler anhand von Pfeilspitzen, mit denen Störche aus Afrika nach Europa zurückkehrten, analysiert, wo sie den Winter verbracht hatten. Inzwischen zeichnen möglichst kleine, leichte Hightech-Sender jede Flugbewegung eines Vogels als GPS-Koordinaten auf und melden dazu Flughöhe und -geschwindigkeit, Luftwiderstand und Energieverbrauch. Künftig sollen diese Sender live per Satellit auszulesen sein – von der Sahara bis nach Sibirien. Für Martin Wikelski, Leiter des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell, beginnt damit eine neue Ära. „Über das Flugverhalten der Vögel können wir dann herausfinden, wie die Welt sich an diesem Fleck gerade verändert.“ Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Mit Graugansküken, die sich – wie man seit Konrad Lorenz weiß – leicht auf Menschen prägen lassen, wird gerade die erste Sender-Generation in mühevoller Kleinarbeit kalibriert. Denn nur wenn die Sender präzise und konstant messen, wird man in Zukunft Erstaunliches per Vogelzug erfassen und vorhersagen können – von lokalen Windverhältnissen bis zu Unwettern, drohenden Erdbeben oder Riesenheuschrecken-Plagen. Denn wenn Vögel ihre Flugroute ändern, hat das immer einen Grund. Mauersegler etwa können Unwetter erspüren, die noch 600 Kilometer entfernt sind.

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    • Regie:Freddie Röckenhaus, Petra Höfer
    • Land:Deutschland
    • Jahr:2016
    • Herkunft:ZDF
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