Themenabend

Xenius

Wenn Mensch und Tier sich in die Quere kommen

Magazin -
27 Min.
  • SENDETERMINE UND VERFÜGBARKEIT Descendre

    • Sendetermine:
    • Montag, 19. Dezember um 8.35 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 19. Dezember bis zum 19. März 2017

    Mich per E-Mail erinnern

    Stunden vor der nächsten Ausstrahlung dieses Programms eine E-Mail als Erinnerung.

    ARTE garantiert, dass die angegebene E-Mail-Adresse nur für den Versand dieser Erinnerungsmail verwendet wird.

Wohnsiedlungen, Autobahnen, Ackerland: Der Mensch macht sich zunehmend breit - und die natürlichen Lebensräume vieler Tiere schwinden. Konflikte sind da unausweichlich. "Xenius" fragt: Was tun, wenn Mensch und Tier sich ins Gehege kommen?

Wohnsiedlungen, Autobahnen, Ackerland: Der Mensch macht sich zunehmend breit – und die natürlichen Lebensräume vieler Tiere schwinden. Konflikte sind da unausweichlich. „Xenius“ fragt: Was tun, wenn Mensch und Tier sich ins Gehege kommen? Noch vor wenigen Jahrzehnten waren Wildschweine in deutschen und in französischen Wäldern eher selten zu beobachten. Heute machen sich ganze Rotten über Felder und Gärten her. Vor allem in Mais-Monokulturen finden die Tiere Schutz und reichlich Kraftfutter. Ideale Bedingungen, sich weiter kräftig zu vermehren. Jäger schießen schon deutlich mehr Wildschweine als früher – ohne messbare Wirkung. Forscher arbeiten deshalb schon an einer Art Antibabypille für Wildsauen. Auch Möwen gehen vielen Menschen zunehmend auf die Nerven: Sie brüten auf Hausdächern, machen Lärm und attackieren sogar Passanten. Auf Sylt versuchen Behörden und Anwohner deshalb, die Tiere mit Vogelgeschrei aus dem Lautsprecher zu vertreiben. Und es gibt noch schrägere Methoden zur Vertreibung der Störenfriede. Naturschützer fordern stattdessen ein Umdenken: Respekt und Schutz für die natürlichen Lebensräume der Tiere würde die Probleme nachhaltiger lösen. Denn in Wahrheit leiden doch meist die Tiere unter den Menschen. In einer Auffangstation in der Nähe von Arcachon wird das besonders deutlich. Hier helfen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei der Pflege verwundeter Wildtiere und hören so manch traurige Geschichte. Aber die „Xenius“-Moderatoren erleben auch einen sehr bewegenden Moment: Sie dürfen einen Milan, der angeschossen und in der Station aufgepäppelt wurde, in die Freiheit entlassen.

Besetzung und stab
  • Moderation:Dörthe Eickelberg, Pierre Girard
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2015
Kommentare (0)