Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Dienstag, 13. September um 11:05 Uhr (43 Min.)

Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Papua-Neuguinea

Dienstag, 13. September um 11:05 Uhr (43 Min.)

Erstausstrahlung am Samstag, 03.09. um 16:20 Uhr

Nach dem großen Erfolg der ersten Staffel hat ARTE sich noch einmal auf die Spuren der gefährlichsten Schulwege der Welt begeben. In dieser Folge: Um im "Land der tausend Flüsse", in Papua-Neuguinea, zur Schule zu gehen, müssen die Kinder einen bis zu sieben Tage dauernden Marsch durch den Urwald auf sich nehmen - ein riskantes Unterfangen.

In den abgelegensten Regionen der Erde ist der Weg zur Schule ein Privileg, für das viele Schüler große Strapazen auf sich nehmen. So auch die Kinder des Kaluli-Stammes tief im Dschungel Papua-Neuguineas. Kaum ein Landstrich der Erde ist weniger erforscht und schwieriger zu erreichen als das Große Papua-Plateau, die Heimat der Kaluli. Gerade einmal geschätzte 2.500 Menschen leben hier auf einer Fläche von 1.360 Quadratkilometern. Die Analphabeten-Rate ist hoch, denn nur wenige Eltern können es sich leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Hinzu kommt der lange und kräftezehrende Weg dorthin, dessen Gefahren viele fürchten.

Um im "Land der tausend Flüsse" zur Schule zu gehen, müssen die Kinder einen bis zu sieben Tage dauernden Marsch durch den Urwald auf sich nehmen - ein riskantes Unterfangen. In diesem Schuljahr wagen zwei Kinder der Kaluli den gefährlichen Schulweg durch den Dschungel zum Internat in der nächsten Stadt. Zahllose Flüsse müssen sie watend oder über selbstgebaute Brücken balancierend überqueren. Wilde Tiere wie Urwaldkrokodile, riesige Baumratten und Skorpione sind eine konstante Bedrohung, während die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze ihr Vorankommen zusätzlich erschweren. Und doch ist für diese Kinder die vielleicht größte Herausforderung von allen ihr erster Kontakt mit der Zivilisation.

Regie:  Raphael Lauer