Themenabend

Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1

Kunst & Kultur -
46 Min.
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    • Sendetermine:
    • Montag, 12. Dezember um 3.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 11. Dezember bis zum 19. Dezember 2016

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Unter der musikalischen Leitung von Gianandrea Noseda gibt das Orchestre de Paris Werke des in Vergessenheit geratenen italienischen Komponisten Ottorino Respighi: "Fontane di Roma" (Die Brunnen von Rom) sowie Auszüge aus seiner symphonischen Dichtung. Als Solist ist der preisgekrönte armenische Violinist Sergey Khachatryan zu erleben.

Der italienische Komponist Ottorino Respighi stand bislang noch nie auf dem Programm des Orchestre de Paris. Dabei wurde seine Musik in den 20er und 30er Jahren sehr geschätzt. Zu seinen treuen Verfechtern zählte Toscanini, der seine Werke in Amerika zur Aufführung brachte. Andere Bewunderer hingegen schadeten dem Ruf des Komponisten, wie zum Beispiel Mussolini, der in ihm einen Vertreter der Genialität italienischer Musik sah. Und so geriet Respighi aufgrund der Geschichte größtenteils in Vergessenheit. Dirigent Gianandrea Noseda fand es an der Zeit, sich diesem ideenreichen Komponisten wieder zuzuwenden. Wie das Frühwerk von Richard Strauss und Claude Debussy beschwört auch Respighis Musik Bewegung und Licht. Seine „Römische Trilogie“ verdient es, wiederentdeckt zu werden. Das Komponieren lernte Respighi bei Max Bruch. Dessen erstes Violinkonzert erlangte beim Publikum sofort große Beliebtheit. Wie auch die großen Violinkonzerte von Beethoven, Mendelssohn, Brahms und Tschaikowsky ist es von mitreißender Dramatik und besticht durch eine rhapsodische Rhythmik, deren Ursprung unter anderem in der Zigeunermusik liegt. Gianandrea Noseda ist Chefdirigent des Teatro Regio in Turin, Ehrendirigent des BBC Philharmonic Orchestra in Manchester, Erster Gastdirigent des Israel Philharmonic Orchestra und künstlerischer Leiter des Stresa Festivals. Auf Einladung von Waleri Gergijew übernahm er im Alter von 35 Jahren den Posten des Ersten Gastdirigenten am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg. Das Orchestre de Paris leitete der Ausnahmedirigent erstmals 2010 mit einem russischen Programm. 2013 war er mit dem London Symphony Orchestra und „Rigoletto“ zu Gast beim Opernfestival in Aix-en-Provence. Seine jüngsten Einspielungen widmen sich der Wiederentdeckung italienischer Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Petrassi, Casella und Respighi.

Besetzung und stab
  • Dirigent/-in:Gianandrea Noseda
  • Komponist/-in:Max Bruch, Ottorino Respighi
  • Orchester:Orchestre de Paris
  • Regie:Stéphan Aubé
  • Mit: Sergey Khachatryan (Violine)
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2014
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    Der italienische Komponist Ottorino Respighi stand bislang noch nie auf dem Programm des Orchestre de Paris. Dabei wurde seine Musik in den 20er und 30er Jahren sehr geschätzt. Zu seinen treuen Verfechtern zählte Toscanini, der seine Werke in Amerika zur Aufführung brachte. Andere Bewunderer hingegen schadeten dem Ruf des Komponisten, wie zum Beispiel Mussolini, der in ihm einen Vertreter der Genialität italienischer Musik sah. Und so geriet Respighi aufgrund der Geschichte größtenteils in Vergessenheit. Dirigent Gianandrea Noseda fand es an der Zeit, sich diesem ideenreichen Komponisten wieder zuzuwenden. Wie das Frühwerk von Richard Strauss und Claude Debussy beschwört auch Respighis Musik Bewegung und Licht. Seine „Römische Trilogie“ verdient es, wiederentdeckt zu werden. Das Komponieren lernte Respighi bei Max Bruch. Dessen erstes Violinkonzert erlangte beim Publikum sofort große Beliebtheit. Wie auch die großen Violinkonzerte von Beethoven, Mendelssohn, Brahms und Tschaikowsky ist es von mitreißender Dramatik und besticht durch eine rhapsodische Rhythmik, deren Ursprung unter anderem in der Zigeunermusik liegt. Gianandrea Noseda ist Chefdirigent des Teatro Regio in Turin, Ehrendirigent des BBC Philharmonic Orchestra in Manchester, Erster Gastdirigent des Israel Philharmonic Orchestra und künstlerischer Leiter des Stresa Festivals. Auf Einladung von Waleri Gergijew übernahm er im Alter von 35 Jahren den Posten des Ersten Gastdirigenten am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg. Das Orchestre de Paris leitete der Ausnahmedirigent erstmals 2010 mit einem russischen Programm. 2013 war er mit dem London Symphony Orchestra und „Rigoletto“ zu Gast beim Opernfestival in Aix-en-Provence. Seine jüngsten Einspielungen widmen sich der Wiederentdeckung italienischer Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Petrassi, Casella und Respighi.

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    • Dirigent/-in:Gianandrea Noseda
    • Komponist/-in:Max Bruch, Ottorino Respighi
    • Orchester:Orchestre de Paris
    • Regie:Stéphan Aubé
    • Mit: Sergey Khachatryan (Violine)
    • Land:Frankreich
    • Jahr:2014
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