Schwanensee Reloaded

Tschaikowsky Meets Streetdance

Kunst & Kultur -
76 Min. - 3387 Aufrufe
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    • Sendetermine:
    • Sonntag, 5. Februar um 23.50 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 5. Februar bis zum 7. März 2017
    • Verfügbar in Deutschland und Frankreich

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Schneller Breakdance trifft auf klassischen Tanz – mitreißende Beats auf ein großes Orchester. In dieser Neuinszenierung verwandelt der schwedische Choreograph Fredrik Rydman Tschaikowskys Meisterwerk in ein modernes Streetdance-Spektakel im Rotlichtmilieu.

„Schwanensee Reloaded“ katapultiert den Tschaikowsky-Klassiker auf die Höhe der Zeit. „Ich wollte die Geschichte in einen modernen Kontext stellen, so dass sich die Leute dazu in Beziehung setzen können“, erklärt der Choreograph Fredrik Rydman. Bei der bekannten Geschichte um Prinz Siegfried und die schöne Odette versucht der finstere Rotbart die Liebe zwischen den beiden zu vereiteln. Rydman übersetzt den klassischen Stoff in ein modernes Märchen. Die energiegeladene, temporeiche Tanzchoreographie beeindruckt mit roboterartig-mechanischen Tanzbewegungen der Schwäne, atemberaubenden Headspins während der Ballszene und Breakdance-Einlagen statt Pirouetten. Auch die klassische Musik Tschaikowskys erhält durch Hip-Hop-Beats, Electro-Remixe und Samples völlig neue Facetten. Künstler wie Moneybrother, Salem Al Fakir oder auch Adiam Dymott komponierten eigene Songs für die Soundkulisse. „Es stehen viel mehr tänzerische Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung, wenn man die Musikstile mischt“, so Rydman. Durch ein aufwendiges Lichtdesign von Linus Fellbom und Emma Westerberg, die schon für internationale Stars wie Björk und Rufus Wainwright gearbeitet haben, wird „Schwanensee Reloaded“ für den Zuschauer zu einem audiovisuellen Gesamtkunstwerk. Fredrik Rydman feierte bereits als Mitglied der Streetdance-Kompanie Bounce europaweit Erfolge. Er kreierte verschiedene Shows, die berühmteste ist „Insane in the Brain“, eine getanzte Version von „Einer flog über das Kuckucksnest“. Sein jüngstes Projekt nach dem Erfolg von „Swan Lake Reloaded“ und einer Neuauflage von Shakespeares „Macbeth“ ist die moderne Tanzinszenierung „Stop. Play. Rewind – The Monopoly Game“, die in Stockholm Ende 2014 Premiere feierte. Er choreographierte auch die Performance des Gewinners beim Eurovision Song Contest 2015, des schwedischen Sängers Måns Zelmerlöw.

Besetzung und stab
  • Kostüme:Lehna Edwall
  • Choreographie:Fredrik Rydman
  • Bühnenbild / Ausstattung / Bauten:Fredrik Rydman, Lehna Edwall
  • Licht:Linus Fellbom, Emma Weil
  • Fernsehregie:Paul Möllerstedt, Magnus Ader Berg, Fredrik Rydman
  • Mit: Maria Andersson (Tänzerin)
    Lisa Arnold (Tänzerin)
    Alexandro Duchèn (Tänzer)
    Daniel Koivunen (Tänzer)
    Robert Malmborg (Tänzer)
    Anna Näsström (Tänzerin)
    Mario Perez Amigo (Tänzer)
    Ambra Succi (Tänzerin)
    Fredrik Wentzel (Tänzer)
    Jennie Widegren (Tänzerin)
  • Land:Schweden
  • Jahr:2015
  • Herkunft:ZDF
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