Städte am Meer

Städte am Meer

Mittwoch, 31. August um 11:30 Uhr (52 Min.)

Städte am Meer

St. Petersburg

Mittwoch, 31. August um 11:30 Uhr (52 Min.)

In dieser Folge: Sie ist die glanzvollste Metropole an der Ostsee. Peter der Große machte sie zur Hauptstadt des Zarenreichs, Russland bekam Zugang zur Ostsee und ein "Fenster nach Europa". Die Dokumentation wirft einen Blick in Sankt Petersburgs Geschichte und porträtiert Menschen, die das moderne Stadtleben prägen.

Sie ist die glanzvollste Metropole an der Ostsee. Als Peter der Große begann, in den Sümpfen an der Newa eine Zarenresidenz zu errichten, war dies der Beginn einer neuen Ära. Russland bekam Zugang zur Ostsee - und ein "Fenster nach Europa". Heute bewegt sich die nördlichste Millionenmetropole der Welt im Spannungsfeld zwischen großer Vergangenheit und den Ansprüchen an eine moderne Weltstadt.

In den Sommermonaten, wenn die Tage länger werden, entfachen die "weißen Nächte" ihren Zauber und tauchen die Stadt in ein magisches Licht. Dann ist das historische Stadtzentrum für Anton Waganow eine unerschöpfliche Kulisse. Er gehört zu den sogenannten Roofern, die den Petersburgern aufs Dach steigen - auf der Jagd nach ungewöhnlichen Panoramen der Stadt. Fotograf Anton hat ein paar Tricks auf Lager, um in die Gebäude zu gelangen. Für ihn ist es immer ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Gefahr, von unten entdeckt zu werden, ist groß.

Igor Grischetschkin ist Chefkoch im "Kokoko", einem kleinen Restaurant in der Innenstadt. Mit seinen Kreationen möchte er der russischen Küche zu neuen Erfolgen verhelfen. Dazu gehört seine Borschtsch-Suppe, die er Borschtsch 3.0 nennt. Dafür hat er sie in seine traditionellen Bestandteile zerlegt und neu zusammengesetzt. Igor Grischetschkin hat mit der "Neuen Russischen Küche" Trends gesetzt. Das "Kokoko" gehört für Gourmets schon jetzt zu den besten Restaurants der Stadt. Die Dokumentation porträtiert Menschen, die mit ihrem Wissen und Erfindungsreichtum die Stadt mitgestalten und den Weg Sankt Petersburgs in die Zukunft ebnen.

Regie:  Sebastian Lindemann