Themenabend

Das Geheimnis der Aale

Entdeckung -
44 Min.
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    • Sendetermine:
    • Freitag, 9. Dezember um 18.25 Uhr
    • Freitag, 6. Januar 2017 um 7.45 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 25. November bis zum 3. Dezember 2016

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Sie sind schlangenartig, mit spitzen Zähnen ausgestattet und können bis zu 80 Jahre alt werden. Aale haben schon früh die menschliche Neugier geweckt und dennoch sind ihre Eigenschaften weitgehend unbekannt. Der Film reist in die USA, nach Japan und zu den Maori in Neuseeland und erkundet in Begleitung von Aalliebhabern und Forschern die Lebensweise des geheimnisvollen Fischs.

Der Aal entwickelte sich vor mehr als 50 Millionen Jahren und brachte fünfzehn verschiedene Unterarten hervor – doch seine Fortbewegung, sein Verhalten und sogar sein Tod sind noch weitgehend unerforscht.

Der Aal ist ein katadromer Wanderfisch, der im Süßwasser lebt und nur zum Laichen ins Meer zieht. Dabei wandert er in umgekehrter Richtung wie der Lachs, der im Süßwasser laicht und sein restliches Leben im Ozean verbringt. Europäische wie Amerikanische Aale laichen im Winter in der Sargassosee im Nordatlantik. Ihre Larven, die wegen ihres blattartigen Aussehens auch Weidenblattlarven heißen, werden in den sieben bis zwölf Monaten nach dem Schlüpfen vom Golfstrom in alle Richtungen zerstreut. Dann schwimmen sie stromaufwärts und setzen ihre Metamorphose in Flüssen, Mündungsgebieten und Seen fort. Im Süßwasser werden Aale zwischen 5 und 20 Jahre alt; es wurden aber auch schon mehrere über 30-jährige Tiere und sogar ein 80-jähriges entdeckt. Sobald sie geschlechtsreif sind, schwimmen die ausgewachsenen Aale stromabwärts zu ihrem Geburtsort im Meer zurück, wo sie sich fortpflanzen und sterben. Ihre Wanderrouten sind noch weitgehend unbekannt, und in der Sargassosee wurde nie ein ausgewachsenes Tier gesichtet. Auch hat man noch nie einen wilden Aal beim Fortpflanzungsakt beobachtet. Der Film macht sich auf eine Spurensuche.

Besetzung und stab
  • Regie:Fritz Mitchell
  • Land:Österreich, USA
  • Jahr:2013
  • Herkunft:ARTE F
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