Eine Sommerreise am Polarkreis

Eine Sommerreise am Polarkreis

Donnerstag, 04. August um 7:45 Uhr (43 Min.)

Eine Sommerreise am Polarkreis

Tschuktschen-Halbinsel, Lorino

Donnerstag, 04. August um 7:45 Uhr (43 Min.)

Erstausstrahlung am Donnerstag, 21.07. um 6:50 Uhr

Die Dokureihe durchquert den Norden Russlands und bringt dem Zuschauer dabei faszinierende Völker und Landschaften nahe. In dieser Folge erreicht Ville Haapasalo den Autonomen Kreis der Tschuktschen auf der gleichnamigen Halbinsel und reist im äußersten Nordosten Russlands weiter nach Lorino. Unterwegs revidiert Ville seine Meinung über den Walfang.

Ville erreicht den Autonomen Kreis der Tschuktschen im äußersten Nordosten Russlands. Kaum ein Tourist hat sich je hierher verirrt, und mit Einreisegenehmigungen ist man in Tschukotka wie in allen Bezirken an der russischen Ostküste sehr sparsam. Wie in den meisten Regionen östlich des Urals ist das Verkehrsnetz in Tschukotka schlecht ausgebaut. Flugzeugreisen sind den Wetterbedingungen unterworfen - und an 300 Tagen im Jahr liegt Tschukotka im dichten Nebel. Die Häuserfassaden sind bunt angestrichen und dekoriert, um auch bei Schnee und Nebel sichtbar zu sein.

Ville trifft sich mit Irina, die sich der undankbaren Aufgabe widmet, den lokalen Tourismus zu fördern. Dann spricht er mit den Fischern des Dorfes. Die Tschuktschen leben vom Fischfang und von der Jagd auf Wale und Walrosse. Anschließend nutzt Ville die einzige Straße, die von Tschukotka nach Lorino führt. Der Walfang wird weltweit heftig kritisiert, doch Ville kann die Tschuktschen verstehen: Der von ihnen gejagte Grauwal ist nicht vom Aussterben bedroht, und ein einziger Wal kann das ganze Dorf einen Monat lang ernähren.

Auf seiner Reise zur Beringstraße entdeckt Ville heiße Quellen, die bei den Bewohnern der Gegend sehr beliebt sind. In der nächsten Folge fährt Ville noch weiter gen Osten. Bald schon erreicht er das Ziel seiner Reise, das Kap Deschnjow.

Regie:  Iris Olsson