Tod den Hippies!! - Es lebe der Punk!

Kino -
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    • Sendetermine:
    • Mittwoch, 22. Februar um 23.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 22. Februar bis zum 1. März 2017

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Um der Provinz und den Hippies zu entfliehen, taucht Robert ins schrille West-Berliner Nachtleben ein, das Sex, Drogen und Punk verspricht. Denke nicht an Morgen: "Tod den Hippies!! - Es lebe der Punk!" Regisseur Oskar Roehler inszeniert ein authentisches, radikales und ironisches Zeitdokument über die Anarchie einer Stadt, in der nichts mehr Gültigkeit hatte...

Deutschland, Anfang der 1980er Jahre: Auch in der westdeutschen Provinz sind die Hippies an der Macht. Robert muss da raus. Es gibt für ihn nur eine Stadt, die Sex, Drogen und Punk verspricht: West-Berlin! Sein alter Kumpel Schwarz nimmt ihn dort mit offenen Armen auf. Schwarz braucht in seiner Peepshow ein Mädchen für alles, und das wird Robert. Wichskabinen schrubben und die Verpflegung der Mädchen organisieren sind seine Hauptaufgaben. Dabei lernt er Sanja kennen, auch eine in der anarchischen Subkultur gestrandete Seele auf der Suche nach einem Sinn im Leben. Tag und Nacht verschwimmen, Robert lässt sich treiben, seine Nächte verbringt er im legendären „Risiko“. Der Ort, an dem Zeit nicht existiert und sich Ikonen wie Blixa Bargeld und Nick Cave herumtreiben. Dort wo alles möglich ist, alles sein kann und nichts sein muss. Kunst kommt nicht von Können, sie kommt vom Leben. Dank üppiger Berlin-Zulage und eines kleinen Überfalls zusammen mit Schwarz hat Robert eine ganz neue Einkommensquelle und plant mit Sanja die nicht ganz typische Lösung familiärer Probleme … Oskar Roehler inszenierte nach eigenem Drehbuch ein authentisches, radikales und ironisches Zeitdokument über die Anarchie einer Stadt, in der nichts mehr Gültigkeit hatte und auf nichts mehr Verlass war. Er erzählt von denen, die aus der versnobten, konservativen Kleinstadt nach Berlin kamen, die keinen Plan hatten, politisch inkorrekt waren und deren Nichtstun eine Haltung war.

Besetzung und stab
  • Kamera:Carl-Friedrich Koschnick
  • Schnitt:Peter R. Adam
  • Musik:Martin Todsharow
  • Produktion:X Filme Creative Pool, WDR, BR, ARTE
  • Produzent/-in:Stefan Arndt, Uwe Schott
  • Regie:Oskar Roehler
  • Drehbuch:Oskar Roehler
  • Mit: Tom Schilling (Robert Rother)
    Wilson Gonzalez Ochsenknecht (Schwarz)
    Emilia Schüle (Sanja)
    Frederick Lau (Gries)
    Hannelore Hoger (Gisela Ellers)
    Samuel Finzi (Klaus Rother)
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2015
  • Herkunft:WDR
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