Themenabend

Die Wolken von Sils Maria

Spielfilm -
117 Min.
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    • Sendetermine:
    • Mittwoch, 21. Dezember um 20.15 Uhr
    • Donnerstag, 29. Dezember um 23.10 Uhr
    • Livestream: nein
    • Online vom 21. Dezember bis zum 29. Dezember 2016

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20 Jahre nach ihrem ersten Bühnenerfolg soll Maria Enders(Juliette Binoche) in einer Neuinszenierung des einstigen Stücks mitwirken; dieses Mal allerdings in der Rolle des Opfers ihrer alten Figur. Schon bald wird aus dem Rollentausch eine tiefgründige Lebenskrise ... - Olivier Assayas Film hatte 2014 Weltpremiere in Cannes.

Ein idyllisches Landhaus im Schweizer Bergdorf Sils Maria: Nach dem plötzlichen Tod ihres Mentors probt die international gefeierte Schauspielerin Maria Enders, gespielt von Juliette Binoche, in der Abgeschiedenheit der Alpen für ihre nächste Rolle. Unterstützt wird sie dabei von ihrer persönlichen Assistentin Valentine. Maria soll in einem Theaterstück mitwirken, das ihr 20 Jahre zuvor zum Durchbruch verhalf. Damals noch in der Rolle der verführerischen 20-jährigen Sigrid, findet sich Maria nun jedoch in der Figur von Sigrids Chefin wieder, der älteren Helena, welche die unwiderstehliche Sigrid im Stück in den Selbstmord treibt. Jo-Ann Ellis, ein junges, skandalumwittertes Starlet aus Hollywood, ist für die Rolle der Sigrid vorgesehen – ganz zum Leidwesen von Maria, die in der Rolle des Opfers ihrer alten Figur an ihre Grenzen stößt. Sie fühlt sich wie die Geisel einer prestigeträchtigen Produktion – gefangen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, einer zunehmenden Midlife-Crisis und dem verschwimmenden Übergang von Realität und Fiktion. In Helena sieht Maria den Beweis, dass ihre Jugend vergänglich ist. Valentine dagegen ermutigt sie und ist schließlich der Motor, der die verunsicherte Maria ihre Melancholie vergessen lässt. Stundenlang proben die beiden gemeinsam, sind mal wie Mutter und Tochter, mal wie streitende Liebende, aber nur selten wie Chefin und Assistentin. Je intensiver Maria mit Valentine das Stück diskutiert, desto mehr nimmt es ihr eigenes Leben in Besitz und desto mehr schwindet die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit …

Besetzung und stab
  • Kamera:Yorick Le Saux
  • Schnitt:Marion Monnier
  • Produktion:Pallas Film, CG Cinéma, CAB Productions, Vortex Sutra, ARTE France Cinéma, ZDF/ARTE, Orange Studio, RTS Radio Télévision Suisse, SRG SSR
  • Produzent/-in:Charles Gillibert
  • Regie:Olivier Assayas
  • Drehbuch:Olivier Assayas
  • Ton:Daniel Sobrino, Nicolas Moreau
  • Mit: Juliette Binoche (Maria Enders)
    Kristen Stewart (Valentine)
    Chloë Grace Moretz (Jo-Ann Ellis)
    Lars Eidinger (Klaus Diesterweg)
    Johnny Flynn (Christopher Giles)
    Angela Winkler (Rosa Melchior)
    Hanns Zischler (Henryk Wald)
    Brady Corbet (Piers Roaldson)
  • Land:Frankreich, Deutschland, Schweiz
  • Jahr:2014
  • Herkunft:ZDF
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    Ein idyllisches Landhaus im Schweizer Bergdorf Sils Maria: Nach dem plötzlichen Tod ihres Mentors probt die international gefeierte Schauspielerin Maria Enders, gespielt von Juliette Binoche, in der Abgeschiedenheit der Alpen für ihre nächste Rolle. Unterstützt wird sie dabei von ihrer persönlichen Assistentin Valentine. Maria soll in einem Theaterstück mitwirken, das ihr 20 Jahre zuvor zum Durchbruch verhalf. Damals noch in der Rolle der verführerischen 20-jährigen Sigrid, findet sich Maria nun jedoch in der Figur von Sigrids Chefin wieder, der älteren Helena, welche die unwiderstehliche Sigrid im Stück in den Selbstmord treibt. Jo-Ann Ellis, ein junges, skandalumwittertes Starlet aus Hollywood, ist für die Rolle der Sigrid vorgesehen – ganz zum Leidwesen von Maria, die in der Rolle des Opfers ihrer alten Figur an ihre Grenzen stößt. Sie fühlt sich wie die Geisel einer prestigeträchtigen Produktion – gefangen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, einer zunehmenden Midlife-Crisis und dem verschwimmenden Übergang von Realität und Fiktion. In Helena sieht Maria den Beweis, dass ihre Jugend vergänglich ist. Valentine dagegen ermutigt sie und ist schließlich der Motor, der die verunsicherte Maria ihre Melancholie vergessen lässt. Stundenlang proben die beiden gemeinsam, sind mal wie Mutter und Tochter, mal wie streitende Liebende, aber nur selten wie Chefin und Assistentin. Je intensiver Maria mit Valentine das Stück diskutiert, desto mehr nimmt es ihr eigenes Leben in Besitz und desto mehr schwindet die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit …

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    • Kamera:Yorick Le Saux
    • Schnitt:Marion Monnier
    • Produktion:Pallas Film, CG Cinéma, CAB Productions, Vortex Sutra, ARTE France Cinéma, ZDF/ARTE, Orange Studio, RTS Radio Télévision Suisse, SRG SSR
    • Produzent/-in:Charles Gillibert
    • Regie:Olivier Assayas
    • Drehbuch:Olivier Assayas
    • Ton:Daniel Sobrino, Nicolas Moreau
    • Mit: Juliette Binoche (Maria Enders)
      Kristen Stewart (Valentine)
      Chloë Grace Moretz (Jo-Ann Ellis)
      Lars Eidinger (Klaus Diesterweg)
      Johnny Flynn (Christopher Giles)
      Angela Winkler (Rosa Melchior)
      Hanns Zischler (Henryk Wald)
      Brady Corbet (Piers Roaldson)
    • Land:Frankreich, Deutschland, Schweiz
    • Jahr:2014
    • Herkunft:ZDF
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