Themenabend

Jack

Kino -
93 Min.
  • SENDETERMINE UND VERFÜGBARKEIT Descendre

    • Sendetermine:
    • Mittwoch, 7. Dezember um 13.50 Uhr
    • Donnerstag, 1. Dezember um 20.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 1. Dezember bis zum 8. Dezember 2016

    Mich per E-Mail erinnern

    Stunden vor der nächsten Ausstrahlung dieses Programms eine E-Mail als Erinnerung.

    ARTE garantiert, dass die angegebene E-Mail-Adresse nur für den Versand dieser Erinnerungsmail verwendet wird.

Jack (Ivo Pietzcker) schmeißt den Haushalt. Er weckt seinen kleinen Bruder auf. Macht das Essen. Läuft zur Schule. Viel für einen 10-jährigen Jungen ... - Ivo Pietzcker lässt den Zuschauer die Sichtweise des Kindes Jack miterleben, wie man es selten im deutschen Kino sah. Beim Deutschen Filmpreis 2014 wurde Edward Bergers Film mit einer Lola in Silber ausgezeichnet.

Jack ist zehn Jahre alt und muss im Leben funktionieren wie ein Erwachsener. Es ist Sommer. Die Vorfreude auf die Ferien ist groß. Doch am letzten Schultag im Jugendheim wird er nicht abgeholt. Seine Mutter Sanna (26) ruft an und vertröstet ihn. Jack bleibt mit Danilo und den Erziehern allein zurück. Es kommt zum Streit, bei dem er seinen Mitbewohner verletzt. Verängstigt läuft er nach Hause, um Schutz bei seiner Mutter zu suchen. Doch niemand macht ihm die Tür auf. Sanna ist nicht da. Nachdem Jack seinen sechsjährigen Bruder Manuel von einer Freundin abgeholt hat, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer Mutter. Über mehrere Tage ziehen sie durch die Stadt und folgen ihrer Spur. Dabei scheint es niemandem aufzufallen, dass sie ganz allein sind. Eines Nachts brennt wieder Licht in ihrer Wohnung. Jack und Manuel rennen nach Hause, wo ihre Mutter sie in die Arme schließt. Gemeinsam essen sie zu Abend. Jack versucht sich mitzuteilen, doch Sanna hört nicht zu. Er trifft eine drastische Entscheidung … Edward Berger und Ko-Autorin Nele Mueller-Stöfen beschreiben die Suche zweier Kinder nach ihrer Mutter lakonisch und einfühlsam, poetisch und voller Verständnis für den Schmerz und die Einsamkeit der Jungen. Zugleich wirft der Film einen Panoramablick auf Berlin: auf Boulevards und Supermärkte, Nachtclubs, Bars und Parks und nicht zuletzt auch auf die öden Randflächen abseits der pulsierenden Zentren. Schmerzhaft realistisches Kindheitsdrama und faszinierendes Road-Movie durch Berlin in einem, erlebte „Jack” seine Premiere auf der Berlinale 2014.

Besetzung und stab
  • Kostüme:Esther Walz
  • Szenenbild / Bauten:Christiane Rothe
  • Kamera:Jens Harant
  • Maske:Milena Pfleiderer
  • Schnitt:Janina Herhoffer
  • Musik:Christoph M. Kaiser, Julian Maas
  • Produktion:Port-au-Prince Film und Kultur Produktion, cine plus Filmproduktion, mixtvision Film, Neue Bioskop Film, Zero West Filmproduktion, HR, ARTE
  • Produzent/-in:Jan Krüger, René Römert
  • Regie:Edward Berger
  • Redaktion:Jörg Himstedt, Georg Steinert
  • Drehbuch:Edward Berger, Nele Mueller-Stöfen
  • Ton:Peter Schmidt
  • Mit: Ivo Pietzcker (Jack)
    Georg Arms (Manuel)
    Luise Heyer (Sanna)
    Nele Mueller-Stöfen (Becki)
    Vincent Redetzki (Jonas)
    Jacob Matschenz (Philipp)
    Anthony Arnold (Danilo)
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2014
  • Herkunft:HR
Kommentare (0)

Ausschnitt und Bonusvideos

  • Weiterlesen

    Jack ist zehn Jahre alt und muss im Leben funktionieren wie ein Erwachsener. Es ist Sommer. Die Vorfreude auf die Ferien ist groß. Doch am letzten Schultag im Jugendheim wird er nicht abgeholt. Seine Mutter Sanna (26) ruft an und vertröstet ihn. Jack bleibt mit Danilo und den Erziehern allein zurück. Es kommt zum Streit, bei dem er seinen Mitbewohner verletzt. Verängstigt läuft er nach Hause, um Schutz bei seiner Mutter zu suchen. Doch niemand macht ihm die Tür auf. Sanna ist nicht da. Nachdem Jack seinen sechsjährigen Bruder Manuel von einer Freundin abgeholt hat, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer Mutter. Über mehrere Tage ziehen sie durch die Stadt und folgen ihrer Spur. Dabei scheint es niemandem aufzufallen, dass sie ganz allein sind. Eines Nachts brennt wieder Licht in ihrer Wohnung. Jack und Manuel rennen nach Hause, wo ihre Mutter sie in die Arme schließt. Gemeinsam essen sie zu Abend. Jack versucht sich mitzuteilen, doch Sanna hört nicht zu. Er trifft eine drastische Entscheidung … Edward Berger und Ko-Autorin Nele Mueller-Stöfen beschreiben die Suche zweier Kinder nach ihrer Mutter lakonisch und einfühlsam, poetisch und voller Verständnis für den Schmerz und die Einsamkeit der Jungen. Zugleich wirft der Film einen Panoramablick auf Berlin: auf Boulevards und Supermärkte, Nachtclubs, Bars und Parks und nicht zuletzt auch auf die öden Randflächen abseits der pulsierenden Zentren. Schmerzhaft realistisches Kindheitsdrama und faszinierendes Road-Movie durch Berlin in einem, erlebte „Jack” seine Premiere auf der Berlinale 2014.

  • Das Thema vertiefen
  • Empfohlene Videos
  • Besetzung und Stab
    • Kostüme:Esther Walz
    • Szenenbild / Bauten:Christiane Rothe
    • Kamera:Jens Harant
    • Maske:Milena Pfleiderer
    • Schnitt:Janina Herhoffer
    • Musik:Christoph M. Kaiser, Julian Maas
    • Produktion:Port-au-Prince Film und Kultur Produktion, cine plus Filmproduktion, mixtvision Film, Neue Bioskop Film, Zero West Filmproduktion, HR, ARTE
    • Produzent/-in:Jan Krüger, René Römert
    • Regie:Edward Berger
    • Redaktion:Jörg Himstedt, Georg Steinert
    • Drehbuch:Edward Berger, Nele Mueller-Stöfen
    • Ton:Peter Schmidt
    • Mit: Ivo Pietzcker (Jack)
      Georg Arms (Manuel)
      Luise Heyer (Sanna)
      Nele Mueller-Stöfen (Becki)
      Vincent Redetzki (Jonas)
      Jacob Matschenz (Philipp)
      Anthony Arnold (Danilo)
    • Land:Deutschland
    • Jahr:2014
    • Herkunft:HR
  • Bonus und Ausschnitt
  • Kommentare