Themenabend

Der Fluch des Edgar Hoover

Dokudrama -
93 Min.
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    • Sendetermine:
    • Dienstag, 26. Juli um 1.45 Uhr
    • Dienstag, 19. Juli um 22.45 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 19. Juli bis zum 27. Juli 2016

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John Edgar Hoover (Brian Cox) war von 1924 bis 1972 erster Direktor der amerikanischen Bundesermittlungsbehörde FBI. Als der junge John F. Kennedy (Michael Reynolds) zum Präsidenten gewählt wurde, war er Hoover in vielerlei Hinsicht ein Dorn im Auge. - Die aufwendige und dramaturgisch spannend erzählte Doku-Fiktion thematisiert die Verstrickungen des FBI in die US-Politik.

John Edgar Hoover zählt zu den prägenden Figuren der amerikanischen Geschichte. 48 Jahre lang - von 1924 bis zu seinem Tod im Mai 1972 - leitete er das FBI. Fast ein halbes Jahrhundert, in dem der autoritär geführte amerikanische Inlandsgeheimdienst unter Präsident John F. Kennedy und seinem Bruder Robert F. Kennedy als Justizminister einen historischen Wandel durchlief.

In der dramaturgisch spannend erzählten Doku-Fiction "Der Fluch des Edgar Hoover" berichtet Marc Dugain vom Aufeinanderprallen zweier Generationen. Auf der einen Seite die Kennedys, die Generation des großen Aufbruchs, die als Symbolfiguren einer neuen Welt und eines freien, katholischen Amerikas in Technicolor die Mittdreißiger bis Mittvierziger der 60er Jahre zum Schwärmen brachten. Auf der anderen Seite Edgar Hoover und sein Assistent und heimlicher Geliebter Clyde Tolson, die eine andere Epoche und ein traditionalistisches, protestantisches, konservatives Amerika verkörperten.

Die drei Jahre der Kohabitation zwischen Hoover und seinen "engsten Feinden", dem Kennedy-Clan, sind Schlüsselmomente der amerikanischen Geschichte. Die Doku-Fiction beleuchtet das Verhältnis von Hoover und Tolson sowie die immer häufigeren Auseinandersetzungen zwischen dem FBI-Tandem und den Kennedys. Aus einer Innenperspektive wirft der Film einen Blick hinter die Kulissen der Politik und damit auf die entscheidenden geschichtlichen Ereignisse der 60er Jahre: Thema sind die Invasion in der Schweinebucht, eines von Kennedys größten Desastern, die fragwürdige Beziehung von Politik und Mafia im Amerika jener Jahre sowie Kennedys Affäre mit Marilyn Monroe und deren mysteriöser Tod.

Clyde Tolson, Hoovers Vertrauter, war der letzte Überlebende dieser faszinierenden Epoche, in der auf höchster Staatsebene um Macht und Einfluss gekämpft wurde. Zwischen fiktiven Sequenzen und Archivaufnahmen kommt der wertvolle Zeitzeuge in der Doku-Fiction immer wieder zu Wort. Er erzählt vom Politstrategen Hoover, aber auch von der rätselhaften Persönlichkeit des Privatmannes, der im kritischsten Moment seiner außergewöhnlichen Laufbahn auch selbst von seinem "Fluch" heimgesucht wurde.

Besetzung und stab
  • Regie:Marc Dugain
  • Mit: Keith Hill
    Brian Cox
    Anthony Higgins
    Finlay Robertson
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2013
  • Herkunft:ARTE F
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    John Edgar Hoover zählt zu den prägenden Figuren der amerikanischen Geschichte. 48 Jahre lang - von 1924 bis zu seinem Tod im Mai 1972 - leitete er das FBI. Fast ein halbes Jahrhundert, in dem der autoritär geführte amerikanische Inlandsgeheimdienst unter Präsident John F. Kennedy und seinem Bruder Robert F. Kennedy als Justizminister einen historischen Wandel durchlief.

    In der dramaturgisch spannend erzählten Doku-Fiction "Der Fluch des Edgar Hoover" berichtet Marc Dugain vom Aufeinanderprallen zweier Generationen. Auf der einen Seite die Kennedys, die Generation des großen Aufbruchs, die als Symbolfiguren einer neuen Welt und eines freien, katholischen Amerikas in Technicolor die Mittdreißiger bis Mittvierziger der 60er Jahre zum Schwärmen brachten. Auf der anderen Seite Edgar Hoover und sein Assistent und heimlicher Geliebter Clyde Tolson, die eine andere Epoche und ein traditionalistisches, protestantisches, konservatives Amerika verkörperten.

    Die drei Jahre der Kohabitation zwischen Hoover und seinen "engsten Feinden", dem Kennedy-Clan, sind Schlüsselmomente der amerikanischen Geschichte. Die Doku-Fiction beleuchtet das Verhältnis von Hoover und Tolson sowie die immer häufigeren Auseinandersetzungen zwischen dem FBI-Tandem und den Kennedys. Aus einer Innenperspektive wirft der Film einen Blick hinter die Kulissen der Politik und damit auf die entscheidenden geschichtlichen Ereignisse der 60er Jahre: Thema sind die Invasion in der Schweinebucht, eines von Kennedys größten Desastern, die fragwürdige Beziehung von Politik und Mafia im Amerika jener Jahre sowie Kennedys Affäre mit Marilyn Monroe und deren mysteriöser Tod.

    Clyde Tolson, Hoovers Vertrauter, war der letzte Überlebende dieser faszinierenden Epoche, in der auf höchster Staatsebene um Macht und Einfluss gekämpft wurde. Zwischen fiktiven Sequenzen und Archivaufnahmen kommt der wertvolle Zeitzeuge in der Doku-Fiction immer wieder zu Wort. Er erzählt vom Politstrategen Hoover, aber auch von der rätselhaften Persönlichkeit des Privatmannes, der im kritischsten Moment seiner außergewöhnlichen Laufbahn auch selbst von seinem "Fluch" heimgesucht wurde.

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    • Regie:Marc Dugain
    • Mit: Keith Hill
      Brian Cox
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      Finlay Robertson
    • Land:Frankreich
    • Jahr:2013
    • Herkunft:ARTE F
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