Die Spiegel-Affäre

Fernsehfilme & Serien -
99 Min. - 24429 Aufrufe
  • SENDETERMINE UND VERFÜGBARKEIT Offen

    • Sendetermine:
    • Donnerstag, 23. Februar um 23.15 Uhr
    • Livestream: ja
    • Online vom 23. Februar bis zum 2. März 2017
    • Verfügbar in Deutschland und Frankreich

    Mich per E-Mail erinnern

    Stunden vor der nächsten Ausstrahlung dieses Programms eine E-Mail als Erinnerung.

    ARTE garantiert, dass die angegebene E-Mail-Adresse nur für den Versand dieser Erinnerungsmail verwendet wird.

Unter dem Menetekel des Wettrüstens der Supermächte, das 1962 in der Kubakrise eskaliert und die Welt an den Rand eines Atomkriegs führt, fechten zwei exemplarische Männergestalten der Nachkriegszeit eine beinahe archaisch anmutende Fehde aus: der Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (Francis Fulton-Smith) und der Journalist Rudolf Augstein (Sebastian Rudolph).

Wo für Strauß die Devise gilt: „Lieber tot als rot“, lautet Augsteins Maxime: „Nie wieder ein totalitärer Staat“. Strauß will den drohenden Atomkrieg verhindern, indem er die neu geschaffene Bundeswehr bis an die Zähne atomar bewaffnet, um so den Warschauer Pakt als eigene Territorialmacht in Schach zu halten. Augstein ist überzeugt, dass eine solche Politik des „Säbelrasselns“ früher oder später unweigerlich zur Katastrophe führen muss. Augstein gibt an seine Leute beim „Spiegel“ die Parole aus: „Dieser Mann darf niemals Kanzler werden.“ Verbissen versucht Augstein, dem Minister kriminelle Machenschaften nachzuweisen, und greift dabei selbst zunehmend zu unlauteren Mitteln. Zwischen Strauß und Augstein bahnt sich ein „Kalter Krieg“ an, der in den Ereignissen des Herbstes 1962 kulminiert. Während sich das Schicksal der Welt auf einer Karibikinsel entscheidet, erscheint Conrad Ahlers‘ beinhart recherchierter Artikel „Bedingt abwehrbereit“. Er beweist anhand des Nato-Manövers „Fallex 62“, dass die Bundeswehr im Ernstfall keineswegs das geteilte Deutschland davor bewahren könnte, zum atomaren Schlachtfeld der Weltmächte zu werden. Da instrumentalisiert Strauß die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, die wegen Geheimnisverrats gegen Augstein und Ahlers ermittelt: Am 26. Oktober bläst Bundesanwalt Siegfried Buback zum Sturm auf die „Spiegel“-Redaktion. Redakteure werden verhaftet, die Büros nach Beweismitteln durchwühlt, die Arbeit an der neuen Ausgabe gestoppt. Dem „Spiegel“ droht der Ruin …

Besetzung und stab
  • Kostüme:Frauke Firl
  • Szenenbild / Bauten:Knut Loewe
  • Kamera:Clemens Messow
  • Schnitt:Bernd Schlegel
  • Musik:Matthias Klein
  • Produktion:Gabriela Sperl Produktion, Wiedemann & Berg Television, BR, ARD Degeto, WDR, ARTE, Telepool
  • Produzent/-in:Gabriela Sperl, Quirin Berg, Max Wiedemann
  • Regie:Roland Suso Richter
  • Redaktion:Hubert von Spreti, Claudia Luzius, Götz Bolten, Andreas Schreitmüller
  • Drehbuch:Johannes Betz
  • Ton:Jörg Krieger, Henning Krutein
  • Mit: Sebastian Rudolph (Rudolf Augstein)
    Francis Fulton-Smith (Franz Josef Strauß)
    David Rott (Conrad Ahlers)
    Otto Mellies (Konrad Adenauer)
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2013
  • Herkunft:BR
Kommentare (0)