"This building will sing for all of us"

"This building will sing for all of us"

Mittwoch, 28. August um 17:45 Uhr (29 Min.)

"This building will sing for all of us"

"Dieses Gebäude wird für uns alle singen"

Mittwoch, 28. August um 17:45 Uhr (29 Min.)

Wiederholung am Samstag, 07.09. um 4:20 Uhr

Der britische Architekt David Adjaye gewann trotz starker Konkurrenten - zu ihnen gehörte auch der britische Stararchitekt Sir Norman Foster - den Wettbewerb um die Realisierung des National Museum of African American History and Culture (NMAAHC) in Washington.

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Für den britischen Stararchitekten David Adjaye erfüllte sich ein Traum seiner jungen Karriere: In einem internationalen Wettbewerb, zu dem weltweit mehr als 70 Architekten eingeladen waren, setzte er sich 2009 in der Endauswahl gegen Mitbewerber wie den ebenfalls britischen Architekten Sir Norman Foster oder das US-amerikanische Büro von Diller Scofidio + Renfro durch. Adjaye bekam den Zuschlag, das National Museum of African American History and Culture (NMAAHC) in Washington D.C. zu bauen. Die Gründung und Realisierung dieses Museums ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Anerkennung afroamerikanischer Kultur in den USA.

Zu seinem Entwurf für das NMAAHC merkt David Adjaye an, dass ein zentraler Gedanke des Gebäudes für ihn darin bestehe, dass es in der Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung mit all ihren Kämpfen und Triumphen immer diese Momente des spirituellen Innehaltens, diese "moments of praise", gegeben habe. Die spirituelle Kraft der afroamerikanischen Kultur wird auch hier ihren Ausdruck finden, im Resonanzraum dieses neuen Museums.

Nun ist Adjaye kein Symbolist, der historische, soziale oder gar religiöse Inhalte einfach in Architektur übersetzt - auch wenn die Symbolkraft eines Gebäudes natürlich eine Rolle spielt. Sein Interesse gilt vor allem der Auswahl bestimmter Materialien, dem geografischen und stadthistorischen Kontext eines Projekts und seiner sozialen Funktion. Die Grundsteinlegung für das NMAAHC fand im Februar 2012 statt.

Die Dokumentation zeigt, auf welche Weise der Geist der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung den spektakulären Museumsneubau durchdringen wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Adjaye mit der Herausforderung umgeht, eines der wichtigsten Gebäude der afroamerikanischen Geschichte zu bauen. Es gilt aber auch zu klären, welche Rolle das Wort "African" im Begriff "African American" spielt; in welcher Form sich historische, soziale und gestalterischen Überlegungen in dem Entwurf für das Museum spiegeln und was die Bürgerrechtsbewegung, deren Ansprüche und Erfolge Adjaye als universal bezeichnet, ihm als Europäer heute bedeutet.

Für den britischen Stararchitekten David Adjaye erfüllte sich ein Traum seiner jungen Karriere: In einem internationalen Wettbewerb, zu dem weltweit mehr als 70 Architekten eingeladen waren, setzte er sich 2009 in der Endauswahl gegen Mitbewerber wie den ebenfalls britischen Architekten Sir Norman Foster oder das US-amerikanische Büro von Diller Scofidio + Renfro durch. Adjaye bekam den Zuschlag, das National Museum of African American History and Culture (NMAAHC) in Washington D.C. zu bauen. Die Gründung und Realisierung dieses Museums ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Anerkennung afroamerikanischer Kultur in den USA.

Zu seinem Entwurf für das NMAAHC merkt David Adjaye an, dass ein zentraler Gedanke des Gebäudes für ihn darin bestehe, dass es in der Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung mit all ihren Kämpfen und Triumphen immer diese Momente des spirituellen Innehaltens, diese "moments of praise", gegeben habe. Die spirituelle Kraft der afroamerikanischen Kultur wird auch hier ihren Ausdruck finden, im Resonanzraum dieses neuen Museums.

Nun ist Adjaye kein Symbolist, der historische, soziale oder gar religiöse Inhalte einfach in Architektur übersetzt - auch wenn die Symbolkraft eines Gebäudes natürlich eine Rolle spielt. Sein Interesse gilt vor allem der Auswahl bestimmter Materialien, dem geografischen und stadthistorischen Kontext eines Projekts und seiner sozialen Funktion. Die Grundsteinlegung für das NMAAHC fand im Februar 2012 statt.

Die Dokumentation zeigt, auf welche Weise der Geist der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung den spektakulären Museumsneubau durchdringen wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Adjaye mit der Herausforderung umgeht, eines der wichtigsten Gebäude der afroamerikanischen Geschichte zu bauen. Es gilt aber auch zu klären, welche Rolle das Wort "African" im Begriff "African American" spielt; in welcher Form sich historische, soziale und gestalterischen Überlegungen in dem Entwurf für das Museum spiegeln und was die Bürgerrechtsbewegung, deren Ansprüche und Erfolge Adjaye als universal bezeichnet, ihm als Europäer heute bedeutet.

Mit der "I have a Dream"-Rede schrieb Martin Luther King vor 50 Jahren Geschichte. ARTE blickt mit einem Thementag zurück auf den Satz, der die US-Bürgerrechtsbewegung trug – und den es um ein Haar nie gegeben hätte.

Die einzelnen Programme des Thementags:

Rede - Mittwoch, 28. August um 17:25 Uhr (17 Min.)
Die Rede des afroamerikanischen Bürgerrechtlers und Pfarrers Martin Luther King am 28. August 1963 gilt als Höhepunkt des Marsches auf Washington. 250.000 Menschen waren dem Aufruf gefolgt, sich in der amerikanischen Hauptstadt zu versammeln. Kings Rede wurde live im Fernsehen übertragen, und seine Worte 'I have a dream' erreichten so die Menschen in ganz Amerika.

Architekturdoku - Mittwoch, 28. August um 17:45 Uhr (28 Min.)
Der britische Architekt David Adjaye gewann trotz starker Konkurrenten - zu ihnen gehörte auch der britische Stararchitekt Sir Norman Foster - den Wettbewerb um die Realisierung des National Museum of African American History and Culture (NMAAHC) in Washington.

Gesellschaftsdoku - Der Erfolg schwarzer Frauen in Amerika
Mittwoch, 28. August um 18:15 Uhr (52 Min.)

Trotz ihrer Herkunft aus schwierigen Verhältnissen hat es Oprah Winfrey geschafft, nicht nur Amerikas erste Milliardärin zu werden, sondern auch eine der einflussreichsten Frauen des Landes überhaupt. In ihrer beispiellos erfolgreichen Talkshow schütteten zahllose Prominente ihr Herz aus.

Musikdoku - Mittwoch, 28. August um 19:30 Uhr (43 Min.)
Bis vor kurzem galt Compton, in der Nähe von Los Angeles gelegen, als eine der gefährlichsten Städte in den USA. Genau hier hat Pastor Michael J.T. Fisher mit dem Gospelchor 'Voices of Destiny' einen Jugendchor aufgebaut, der inzwischen in ganz Amerika bekannt ist. Mit viel Schwung und Energie singen und tanzen die Jugendlichen gegen ihr Schicksal an.

Dokumentarfilm - Mittwoch, 28. August um 20:15 Uhr (79 Min.)
Die amerikanische Bürgerrechtsbewegung hatte ihre ganz eigene Musik, ihren ganz eigenen Sound. Der Dokumentarfilm zeigt historische Aufnahmen wichtiger Aktionen und Stationen der Proteste gegen die Ungleichheit zwischen Schwarzen und Weißen in den USA, die von Musikern aus dem ganzen Land begleitet wurden und deren Lieder längst zu Klassikern geworden sind.

Drama - Mittwoch, 28. August um 21:35 Uhr (115 Min.)
Die Luft flirrt über den Straßen von Bedford-Stuyvesant, Brooklyn. Schon morgens klettert das Quecksilber in die Höhe, und mit den Temperaturen steigen auch die Aggressionen in der von zahlreichen und vor allem unterschiedlichen Kulturen bewohnten Nachbarschaft. Filmisches Porträt eines Ghettos. Von Spike Lee.

Gesellschaftsdoku - Mittwoch, 28. August um 23:30 Uhr (52 Min.)
Die Dokumentation remixt die prophetischen Worte aus Martin Luther Kings berühmter Rede 'I have a dream' in einem Song und verankert ihn in der Gegenwart. Das afroamerikanische Filmemacherkollektiv TNEG unternimmt eine Reise durch das heutige Amerika auf der Suche nach Antworten auf die Frage, was aus Kings Traum geworden ist.

Drama - Donnerstag, 29. August um 0:25 Uhr (77 Min.)
Stan ernährt seine kleine Familie durch die Arbeit in einem Schlachthof. Kommt er nach Hause, warten Reparaturen, seine besorgte Frau und die Kindererziehung auf ihn. Beharrlich weigert er sich, sein Geld unehrlich zu verdienen, auch wenn sein Job ihn um den Schlaf bringt.

Regie: Oliver Hardt